Kanzleramtschef: Globaler Klimaschutz auch ohne USA möglich

Peter Altmaier (CDU)

Berlin. Nach Ansicht von Kanzleramtschef und Ex-Umweltminister Peter Altmaier (CDU) ist eine globale Klimaschutz-Politik auch ohne die USA möglich. „Der Austritt der USA aus dem Klima-Abkommen ist ein schwerer Rückschlag, aber als Europäer haben wir die Kraft, gemeinsam mit Ländern wie China und Indien einen desaströsen Kurswechsel in der Klimapolitik zu verhindern“, schreibt Altmaier in einem Gastbeitrag für „Bild am Sonntag“. Allerdings laute die Devise jetzt: „Wir müssen kämpfen, die Zeit der schönen Reden ist vorbei.“ Das Beispiel Deutschland zeige zudem, dass Umwelt und Wohlstand keine Gegensätze seien: „Deutschland gehört zu den wohlhabendsten Ländern dieser Welt, aber wir sind auch Vorreiter beim Umwelt- und Klimaschutz; hunderttausende Arbeitsplätze sind neu entstanden.“ Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen, schade den USA schwer. „Das Pariser Klimaschutz-Abkommen gehört zu den wichtigsten Verträgen, die je geschlossen wurden“, schreibt Altmaier. „Auch in den USA sind Menschen traurig und wütend, weil sie erkennen, dass der Austritt ihr Land am teuersten zu stehen kommt und um Jahrzehnte zurückwirft.“ +++


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1 Kommentar

  1. Merkel unterschreibt in Deutschlands Namen jeden Scheiss – und hält sich an nichts.
    Beispiel:

    „Die Reduzierung der klimaschädlichen Gase geht nur langsam voran. Deutschland hat nach einer Studie bis April bereits so viel Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen, wie nach dem Pariser Klimaabkommen für das gesamte Jahr 2017 erlaubt wäre.“

    https://www.wr.de/wirtschaft/deutschlands-co2-budget-fuer-2017-schon-jetzt-aufgebraucht-id210196357.html

    Aber Hauptsache mal Trump anpinkeln und sich von der Regierungspresse als Retterin der Welt auf die Schultern klopfen lassen.

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