Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat die "rassistischen, menschenverachtenden, neonazistischen" Facebook-Posts des Republikaner-Stadtverordneten Jürgen Lang scharf verurteilt. Es hält es für "dringend geboten", dass die Justiz sich mit diesen "ungeheuerlichen Entgleisungen" befasst, heißt es in einer Mitteilung. Insofern sei die von Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck angekündigte Strafanzeige gegen Lang folgerichtig. Er dankte Funck dafür, dass sie hier "klare Kante" zeige. Denn es sei keinem Menschen in der Stadtverordnetenversammlung zuzumuten, mit Lang gemeinsam Sitzungen verbringen zu müssen. Kaminsky macht deutlich: "Lang ist in städtischen Gremien unerwünscht". Selbstverständlich gelte das auch für die nächste, im Frühjahr beginnende Wahlperiode. Offenbar habe die "unverzügliche Gegenwehr von Demokraten in dieser Stadt" bereits dazu geführt, dass Lang sein Mandat nicht mehr ausübe. Kaminsky dankte ausdrücklich örtlichen Medien, die den "Fall Lang" aufgedeckt hätten. Hier zeige sich einmal mehr, wie wichtig die "Wächterfunktion der Presse" sei. +++
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