Jusos starten Petition gegen Große Koalition

Petition unter dem Motto #NoGroko

Berlin. Als Reaktion auf das Spitzengespräch zur Regierungsbildung in Schloss Bellevue startet der SPD-Parteinachwuchs eine Kampagne gegen eine Neuauflage der Großen Koalition. Die Jusos wollen noch am Freitagvormittag auf ihrer Homepage eine Petition unter dem Motto #NoGroko veröffentlichen, in der sie alle SPD-Mitglieder dazu aufrufen, gegen ein solches Regierungsbündnis zu unterschreiben, berichtet das “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. “Wir bleiben dabei: Die Absage der SPD an eine Fortsetzung der Großen Koalition war zwingend und richtig”, heißt es in dem Begleittext des Aufrufs. “Sollten auf dem Parteitag Anträge gestellt werden, eine große Koalition zu bilden, oder Gespräche darüber zu führen, werden die auf unseren erbitterten Widerstand stoßen. Bei Bedarf werden wir den Ausschluss der großen Koalition beantragen”, sagte Juso-Chef Kevin Kühnert dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. “Eine Minderheitsregierung wäre in der aktuellen Lage wohl das Beste”, so der Juso-Chef weiter. Sozialdemokratische Minister dürften einer solchen Regierung aber auf keinen Fall angehören. “Allen muss klar sein, dass in so einer Bundesregierung keine SPD-Minister mehr am Kabinettstisch sitzen dürfen. Und dabei ist es egal, über welche Art von Verabredungen wir mit der Union reden”, sagte der Juso-Chef. “Jegliche Beteiligung der SPD an einer unionsgeführten Regierung wäre in Wahrheit nur eine verkappte Fortsetzung der Großen Koalition unter anderem Namen. Die wollen wir nicht.” +++

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Zieherser Hof

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3 Kommentare

  1. Antrag von SPD-Nachwuchs: Steuerzahler soll für “gute Pornos” zahlen

    Die Berliner Jungsozialisten überraschen mit Klientelpolitik der ganz besonderen Art: Weil “Mainstream-Pornos” ein falsches Bild von Sexualität vermitteln, soll der Steuerzahler die Produktion von “feministischen Pornos” finanziell fördern.

    Und damit es keine Missverständnisse gibt, zählen die Jungpolitiker sechs Aspekte auf, die ein feministischer Porno mindestens erfüllen muss:

    – Regisseur*innen und Produzent*innen, die die Vielfalt der Gesellschaft abbilden
    – Gute und gerechte Arbeitsbedingungen und Bezahlung
    – Die Darstellung von Vielfalt an Körperformen, Geschlechtern, ethnischer Herkunft,
    Sexualität und Sexualpraktiken
    – Die realistische Darstellung von Lust aller Beteiligter
    – Verhütung (wenn nicht, dann nur im (dokumentierten) Konsens)
    – Die explizite Darstellung von Konsens und Kommunikation
    https://www.n-tv.de/panorama/Steuerzahler-soll-fuer-gute-Pornos-zahlen-article20122064.html

    Da soll mal einer sagen, bei der SPD kümmert man sich nur um Blödsinn…..

  2. » 30.11.17 07:09 «

    Strategie der Meinungsmache.
    Die SPD soll wieder in die GroKo gedrängt werden.
    Der SPD wurde durch die Presse schon einmal
    Schröder als Kanzlerkandidat aufgedrängt.
    Seit dem hat die SPD 10 Mio. Wähler verloren.
    http://bit.ly/2hL4tpx

    Minderheitsregierung?
    Hessen hatte 2008 eine CDU-Minderheitsregierung,
    bei der die Studiengebühren gemeinsam von SPD,
    Grünen und Linken abgeschafft wurden.
    Rot/Rot/Grün hätten bei einer Minderheitsregierung
    die Zeit zum Nachdenken und Ballast abwerfen.
    http://bit.ly/2mViGpq
    —————————————————
    (Jeder Textblock – incl. Link – ist mit weniger als 140 Zeichen Twitter geeignet
    und sollte jedem SPD-Mitglied mehrfach näher gebracht werden.)

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