Juso-Hochschulgruppe an der Hochschule Fulda gegründet

Fulda. Am 11. Januar 2018 trafen sich einige Jungsozialistinnen und Jungsozialisten sowie Studierende in der Hochschule Fulda, um eine Juso-Hochschulgruppe zu gründen. Die Juso-Hochschulgruppe ist damit die erste politische Hochschulgruppe an der Hochschule Fulda. Die Jusos des Landkreises Fulda haben die Idee der Gründung einer Juso-Hochschulgruppe in die Tat umgesetzt. Unter dem Motto: „Sei auch Du dabei, Geschichte zu schreiben“, haben sich am 11. Januar diesen Jahres knapp 25 Jusos und Interessierte zu der Gründungsversammlung an der Hochschule Fulda eingefunden.

Bis dahin gab es an der Hochschule Fulda keine politische Hochschulgruppe: „Es ist unvorstellbar für uns gewesen, dass Studenten der Hochschule Fulda unpolitisch sind und sich politisch nicht engagieren konnten“, mit diesen Worten eröffnete der designierte Vorsitzende der Juso-Hochschulgruppe Daniel Deuter die Versammlung. „Die Zahl der Interessierten und die Jusos, die bei der Versammlung waren, bestärkten den Eindruck, dass sich auch an der Hochschule Fulda Studenten politisch einbringen- und die Hochschule aufmischen wollen.“

Mit Unterstützung der Koordination der Juso-Hochschulgruppen in Hessen, die an den Universitäten und Hochschulen der Städte Frankfurt a. M., Kassel, Darmstadt, Gießen und Marburg schon seit längerem Juso-Hochschulgruppen etabliert hat, konnte nun auch in Osthessen diese Lücke geschlossen werden: „Bis zur Gründung war es ein großes Stück Arbeit“, sagt Daniel Deuter. Ein riesiger Dank ging an die Hochschulverwaltung, die die Jusos in ihrem Vorhaben unterstützt hat. Nachdem die Grundlagen der Gründung geschaffen wurden, ging es darum, diese Informationen an der Hochschule zu verbreiten. Durch die tatkräftige Unterstützung von SPD-Mitgliedern, wurde plakatiert und es wurden Informationsflyer verteilt. „Es war erstaunlich zu sehen, dass viele unserer Plakate einfach runtergerissen wurden; Umso erfreulicher ist es, dass auch unter diesen Vorzeichen dennoch so viele junge Menschen den Weg zur Veranstaltung gefunden haben“, sagt Cenkut Uzun.
Die Ziele der neugegründeten Hochschulgruppe sollen von der allgemeinen Interessenvertretung der Studierendenschaft bis hin zu konkreten Zielen, wie der Erweiterung der Öffnungszeiten der Bibliothek, einer besseren Busanbindung der Hochschule an den Bahnhof sowie der Möglichkeit, politisch interessierten Studenten an der Hochschule die Möglichkeit zu geben, sich zu engagieren, reichen.

„Wir wollen uns für eine Hochschule einsetzen, an der wir und die anderen Studenten gerne studieren und leben. Dazu muss vor allem das quantitative sowie qualitative Lehrangebot stimmen. Außerdem müssen sich die Studenten wohl fühlen und sich mit der Hochschule identifizieren, genauso, wie sie die Möglichkeit haben müssen, sich fachbereichsübergreifend zu vernetzen“, fasst Anna Lena Heil die Ziele der Hochschulgruppe zusammen. In den Vorstand der Juso-Hochschulgruppe Fulda wurden als Vorsitzender Daniel Deuter, Studierender des Sozialrechtes im 3. Semester, gewählt, der die Gründung auch maßgeblich mit geplant, vorbereitet und vorangetrieben hat. Seine Stellvertreterin ist Anna-Lena Heil, ebenfalls Studierende des Sozialrechtes im 5. Semester. Als Beisitzer wurde Carsten Betz, Studierender der Internationalen Betriebswirtschaftslehre im 4. Semester. Alle drei wurden einstimmig in ihr Amt gewählt.

Die beiden, erfahrenden SPD - beziehungsweise Juso-Mitglieder Cenkut Uzun und Aziz Özden Doğan, der SPD-Unterbezirk Fulda sowie der Juso Unterbezirk mit seinen Vorsitzenden Fabian Scheibelhut und Philipp Ebert, standen bei der Gründung der Juso-Hochschulgruppe beratend zur Seite. „Alle interessierten Student*innen, die sich an der Hochschule Fulda gerne politisch einbringen wollen, können mit uns über die Facebookseite der Jusos Fulda Kontakt aufnehmen“, heißt es in der Mitteilung abschließend. +++ pm/ja


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