Junge Union Hessen stellt inhaltliche und personelle Weichen

Die Handschrift der CDU muss wieder erkennbarer werden

Sebastian Sommer. Foto: JU-Hessen

Der zweite Tag des diesjährigen Landestags der Jungen Union Hessen in Hünfeld stand im Zeichen der inhaltlichen Ausrichtung der größten politischen Jugendorganisation Hessens. Mit der Beratung eines Leitantrags, der sich mit dem CDU-Grundsatzprogramm beschäftigt, und 165 weiterer Anträge nimmt Hessens CDU-Nachwuchs klare Stellung zu grundsätzlichen und aktuellen politischen Fragstellungen. „Die Junge Union ist und bleibt der inhaltliche Motor der CDU. Diesen Anspruch haben wir am Wochenende wieder einmal deutlich gemacht“, sagt Sebastian Sommer, frischgewählter Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen, nach Abschluss der Tagung.

„Mit dem Beschluss des Leitantrags zum CDU-Grundsatzprogramm legen wir fest, auf welcher Grundlage wir tagtäglich Politik machen und auf welchem Fundament wir die Herausforderungen der Zukunft angehen werden“, erklärt Sommer. „Die Handschrift der CDU muss wieder erkennbarer werden. Die Überarbeitung des Grundsatzprogramms ist ein wichtiger Schritt in diesem Prozess, an dem wir uns aktiv beteiligen“, so Sommer weiter.

Im Rahmen der 165 allgemeinen Anträge positionierte sich die Junge Union Hessen in zahlreichen aktuellen Debatten. So sprach sich die CDU-Jugendorganisation beispielsweise gegen die Einführung von Uploadfiltern bei der Reform des Urheberrechts aus und beschloss eine Vereinfachung des Baurechts zur Senkung der Mietpreise, die Einführung einer Impfpflicht in Deutschland und den Erhalt des gegliederten Schulsystems sowie die Schaffung besserer E-Learning Angebote an Hessischen Schulen. „Als Union müssen wir uns wieder auf unsere Werte und Überzeugungen besinnen. Die JU wird Motor dieser Entwicklungen sein“, fordert der JU-Landesvorsitzende und ruft zum Mitmachen auf allen politischen Ebenen auf.

Hauptredner am Sonntag war der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Tilman Kuban. „Die Grünen sind unsere politischen Gegner“, rief Kuban den rund 400 Teilnehmern zu. „Jedes Windrad wird mit der Blumengirlande empfangen, aber wenn es um den Netzausbau geht, dann schmeißen sich die Grünen in die Büsche“, so Kuban weiter. Mit Blick auf die Entwicklungen in Bremen warnte der JU-Bundesvorsitzende vor Koalitionen unter Beteiligung der SED-Nachfolgepartei Die Linke: „Rot-Rot-Grün ist eine Gefahr für Deutschland“. +++

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