Juli-Chef Jens Teutrine hat sich für mehr Digitalisierung in der Sozialpolitik ausgesprochen. „Unser Staat ist an vielen Stellen ein Bürokratiemonster“, sagte er „Zeit-Online“. Das koste viel Geld und zudem finde sich in einem „Bürokratielabyrinth“ niemand zurecht. Sein Vorschlag: „Warum macht man das also nicht digital, wie bei Amazon? Alle, die berechtigt sind, kriegen einen Zugang und klicken sich dann die Leistungen zusammen, die sie brauchen: Kurse, Förderungen, Hilfe für Klassenfahrten, und so weiter.“ Das Amt oder ein Algorithmus müsse das dann nur noch per Klick freigeben. „Wenn ich ganz neu anfangen könnte, würde ich persönlich den Bildungsföderalismus in seiner jetzigen Form wahrscheinlich abschaffen.“ Dieser führe nicht zu echtem Wettbewerb. Teutrine wünscht sich stattdessen viel mehr Freiheit für die Schulen und mehr Finanzierung durch den Bund. Der FDP-Politiker ist seit 2020 Vorsitzender der Jungen Liberalen und jetzt über die Landesliste Nordrhein-Westfalens erstmals in den Bundestag eingezogen. +++
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