Johannes Rothmund will für CDU im Wahlkreis 14 kandidieren

Beruflicher Mittelpunkt befindet sich in der Stadt Fulda

Johannes Rothmund

Fulda. Nachdem Dr. Walter Arnold als langjähriger, verdienter Abgeordneter im Hessischen Landtag am 9. November 2017 erklärt hat, für eine weitere Kandidatur nicht mehr zur Verfügung zu stehen, werde ich mich nach reiflicher Überlegung in der Delegiertenversammlung im Wahlkreis 14, derzeit bestehend aus Bad Salzschlirf, Burghaun, Eiterfeld, der Stadt Fulda, Großenlüder, Hünfeld, Nüsttal und Rasdorf, zur Wahl stellen.

Ich habe mich seit Ende letzten Jahres innerhalb der CDU-Kreistagsfraktion und innerhalb des Präsidiums des CDU-Kreisvorstandes, dem ich als Schriftführer angehöre, dahingehend geäußert, dass ich für eine Kandidatur gegen den Vorsitzenden des Kreisverbandes der CDU, Dr. Walter Arnold, nicht zur Verfügung stehe. Ich war und bin – bei aller Kritik von verschiedenen Seiten – davon überzeugt, dass er in der Sacharbeit für die Region in der nächsten Legislaturperiode noch viele positive Impulse hätte setzen können. Der Rückzug von Dr. Walter Arnold hat auch für mich die Situation verändert. Durch meine Kandidatur sehe ich nun die Geschlossenheit unseres CDU-Kreisverbandes nicht mehr gefährdet, vielmehr stellt diese jetzt einen Beitrag zum politischen Wettbewerb der besten Ideen und Köpfe dar. Und so ist in Gesprächen mit Freunden aus der CDU, der MIT und der JU klar geworden, dass für mich die Zeit für eine Kandidatur gekommen ist. Ich bin jetzt 42 Jahre alt, verheiratet, wir haben drei Kinder. Seit 2002 bin ich in der Rechtsanwaltskanzlei tätig, der ich seit 2009 auch als Partner angehöre.

Mein beruflicher Mittelpunkt befindet sich in der Stadt Fulda. Die CDU muss inhaltliche Schwerpunkte setzen, bestehende Probleme offen ansprechen und Lösungen anbieten, um für einen großen Teil der Bevölkerung wählbar zu sein. Dies ist in der Vergangenheit u.a. bei der finanziellen Ausstattung der Kommunen (KIP, KIP 2, Hessenkasse, SWIM, etc.), der massiv erhöhten Anzahl von eingestellten Bewerbern für den Polizeidienst, der Sanierung des Städtischen Klinikums, dem Ausbau der Hochschule Fulda sowie der Entwicklung des Paktes für den Nachmittag für unsere Schulen in guter Weise gelungen. Für die Zukunft müssen weiter innovative Konzepte in einem vielfältigen Themenkreis entwickelt werden. Dies beginnt bei einer personalstarken Landespolizei, die auch Reserven für Notlagen beinhalten muss, damit das Gewaltmonopol des Staates auf Dauer nicht gefährdet wird. Es setzt sich fort in der Sanierung und dem Ausbau der Verkehrswege und endet in der Erhaltung eines leistungsfähigen Bildungssystems. Hier sollten wir Wege finden, um in unserer Region Bildung für alle gleichermaßen zugänglich zu machen und Kinder bestmöglich zu fördern. Im Landesvorstand der Stadtverordnetenvorsteher/-innen und Vorsitzenden der Gemeindevertretungen beim Hessischen Städte- und Gemeindebund arbeite ich seit 2016 u.a. an diesen Themen mit. Unsere Gesellschaft und insbesondere unsere Region steht vor der Herausforderung den wachsenden Bedarf an Fachkräften in den nächsten Jahren zu decken und junge Menschen für unsere starke Region zu begeistern; hierfür arbeite ich seit Jahren im MIT-Kreisvorstand, um Anregungen und Kritik zu formulieren.

Durch meine Mitarbeit in verschiedenen Landesfachausschüssen der CDU ist mir bewusst geworden, wie viel man für die Region in solchen Gremien bewirken kann. Es würde mir große Freude bereiten, mich als Landtagsabgeordneter für unsere Region stark zu machen. Dabei ist mir die Balance zwischen überregionalen Themen, wie z.B. dem demographischen Wandel, der Sorge vor Altersarmut und der stetigen Entwicklung des Arbeitsmarktes für geringqualifizierte Arbeitskräfte, sowie regionalen Belangen (z.B. Ausbau der Mittel- bzw. Oberzentren Hünfeld und Fulda, Neubau der Therme in Bad Salzschlirf, Förderung der medizinischen Versorgung im ambulanten und stationären Bereich) besonders wichtig. Gerade der ländliche Raum bietet Ressourcen, um Lösungsansätze für diese Fragen zu finden; es bedarf hierfür allerdings der Unterstützung durch die Landespolitik. Hierfür stehe ich und werde mich mit aller zur Verfügung stehenden Kraft dafür einsetzen, dass unserem ländlichen Raum das Gewicht in der Politik zukommt, welches ihm zusteht. Ich werde meine Erfahrungen als Anwalt aus der freien Wirtschaft wie auch aus der kommunalen Arbeit in die Gremien mit einbringen und werbe hiermit um die Unterstützung unserer Delegierten. Gerne nehme ich mir Zeit für inhaltliche Diskussionen und Anregungen und freue mich auf einen fairen Wahlkampf, so Johannes Rothmund in einer Mitteilung. +++

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2 Kommentare

  1. Noch ein Unternehmerlobbyist mehr. Es wäre schön, wenn die CDU als Volkspartei wieder mal was für die “kleinen Leute” tun würde. Die Bewerbung zeigt aber auch, dass sich hinter Herrn Arnold ein regelrechter Stau von Bewerbern gebildet hat und sein Rückzug in der CDU wie eine Erlösung erscheint.

  2. Warum fordert er eigentlich nicht Herrn Meysner heraus? Immerhin wohnt er doch in Hofbieber. Und Hofbieber gehört zum Wahlkrei Fulda II. Dann hätten die Delegierten dort ebenfalls eine echte Alternative…

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