Johannes Rothmund: Krise kann man auch als Chance übersetzen

Die Zeit nutzen, um sich in Abläufe und Angelegenheiten intensiver einzuarbeiten

Johannes Rothmund (CDU)

„Sicher wurde der Wahlkampf unter völlig anderen Voraussetzungen geführt. Aber ich freue mich auf die neue Aufgabe und bin voller Tatendrang“, so der designierte Bürgermeister der Großgemeinde Eichenzell, Johannes Rothmund (CDU), bezugnehmend auf seine kurz bevorstehende Amtseinführung gegenüber fuldainfo.de. In den letzten Wochen haben seinen Alltag neben der Übergabe seines Anwaltsdezernates die intensive Kommunikation mit seinen künftigen Kollegen, vor allem mit den Abteilungsleitern, dem scheidenden Eichenzeller Bürgermeister, Dieter Kolb (parteilos) sowie den Mitgliedern des Gemeindevorstandes geprägt.

„Krise kann man ja auch als Chance übersetzen“, sagt der CDU-Politiker vor dem Hintergrund der seit Wochen bestehenden Corona-Virus-Pandemie. „Die Abstandsregelungen und Einhaltung der Hygieneempfehlungen führen leider zum Ausfall fast aller Veranstaltungen und auch dazu, dass die persönliche Gratulation beispielsweise zu Geburtstagen oder Hochzeitsjubiläen nahezu unmöglich wird“, so Rothmund. Damit entfielen „viele unmittelbare Kontakte“. Andererseits gebe ihm dies die Gelegenheit, sich in diverse Abläufe und Angelegenheiten intensiver einzuarbeiten. „Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zwingen uns zu intensiver Beschäftigung mit den laufenden Ausgaben und Einnahmen, um den erforderlichen Nachtragshaushalt, aber auch den Haushalt 2021 vorzubereiten. Ich bin wie immer zuversichtlich, dass alle politischen Lager konstruktiv zusammenarbeiten, um die anstehenden Aufgaben zügig erledigen zu können und werde meinen Teil dazu beitragen, vernünftige Kompromisse zu finden“, bekundet Rothmund.

Einer der ersten Gesprächstermine finde daher mit den Vorsitzenden der in der Gemeindevertretung Eichenzell vertretenen politischen Gruppierungen statt. Gerne würde Johannes Rothmund eine solche, interfraktionelle Runde wieder zu einer guten Eichenzeller Tradition machen. „Trotz aller Schreckensszenarien bleibe ich deshalb optimistisch und behalte mir meinen Humor. Frei nach Jean-Paul Sartre: ‚Lache das Leben an, vielleicht lacht es zurück.‘“, sagt der zukünftige Bürgermeister der Kommune Eichenzell, Johannes Rothmund. +++ ja

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