Schauspielerin Iris Berben stört die aus der MeToo-Debatte resultierende Wahrnehmung von Frauen in der Öffentlichkeit als Opfer. "Mich stört in der Diskussion, dass ich nur als Opfer wahrgenommen werde. Ich habe ein anderes Selbstverständnis und Selbstbewusstsein", sagte Berben der "Gala". In den Sechzigern und Siebzigern sei sie für die Rechte der Frauen auf die Straße gegangen. Für das, was heute für junge Frauen selbstverständlich sei: "mit eigenen Entscheidungen akzeptiert zu werden, Domänen betreten zu können, die sich in der damaligen Zeit den Frauen nicht öffneten". Angesichts der MeToo-Debatte setzt die Schauspielerin nach eigenen Angaben auf einen spielerisch-respektvollen Umgang beim Flirten. "Ich nehme mir das Recht", sagte Berben. "Weil ich mir auch das Recht nehme, unterscheiden zu können, wo eine solche Debatte Wichtigkeit hat und Schärfe braucht. Aber ich habe auch das Gefühl, uns werden Errungenschaften wieder weggenommen." +++
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