Russland kann aufgrund des Irankriegs mit erheblichen Mehreinnahmen aus dem Rohstoffgeschäft rechnen. Zu diesem Schluss kommt eine ökonomische Folgenabschätzung des KSE Institutes der Kyiv School of Economics, über die der „Spiegel“ berichtet. Selbst im optimistischen Fall eines baldigen Kriegsendes am Golf dürfte Russland wegen der höheren Öl- und Gaspreise 84 Milliarden Dollar an Mehreinnahmen generieren. Die direkten Steuereinnahmen des Kreml würden um 45 Milliarden Dollar steigen.
„Aus Sicht der europäischen Sicherheitspolitik muss die Durchfahrt durch die Straße von Hormus so schnell wie möglich wieder ermöglicht werden, egal wie“, sagte Studien-Autor Benjamin Hilgenstock dem „Spiegel“. Hilgenstock ist Ökonom und Direktor des KSE-Zentrums für Geoökonomie.
Sollte sich der Krieg länger hinziehen, könnten Russlands Einnahmen noch weiter steigen. Bei einem Ende der Kampfhandlungen Ende Mai lägen sie bei 161,3 Milliarden Dollar und das Plus der Steuereinnahmen bei 97 Milliarden Dollar. Dauert der Konflikt sogar sechs Monate, würde Russland 252,4 Milliarden Dollar mehr einnehmen, als ohne den Irankrieg. Die Steuereinnahmen lägen um 151 Milliarden Dollar höher. +++
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