Die Perspektive auf eine Investorenlösung für die insolvente Fluggesellschaft Germania hat sich zerschlagen. Alle seriösen Bieter seien abgesprungen, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg am Montag mit. Damit sei eine Stilllegung nicht mehr abzuwenden. "Angesichts der Ausgangslage war es von Anfang an klar, dass eine Rettung extrem schwierig sein würde", sagte Wienberg. "Germania war gegroundet, wir hatten keine eigenen Flugzeuge und kein Geld, die Leasingraten zu bezahlen." Abgesagt habe nicht nur der verbliebene Interessent für eine Übernahme des Flugbetriebs. Auch die beiden Interessenten für Wartung und Technik hätten sich aus dem Bieterprozess zurückgezogen, so Wienberg. Auch die Möglichkeit einer Fortführungslösung im Rahmen eines Wet-Lease habe sich kurzfristig zerschlagen. Nach Angaben des Insolvenzverwalters sollen die Mitarbeiter nun "in den nächsten Tagen" die Kündigungen erhalten und "zusätzlich zum Anfang April freige stellt" werden. Die Fluggesellschaft hatte Anfang Februar Insolvenz angemeldet. +++
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