INSA-Umfrage: Union, Grüne und FDP verlieren

Berlin. CDU/CSU, Grüne und FDP verlieren dem Meinungsforschungsinstitut INSA zufolge leicht. Im aktuellen Meinungstrend für die „Bild“ kommt die Union auf 37 Prozent, die FDP auf acht Prozent, je ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Die Grünen verlieren einen halben Punkt und liegen nun bei 6,5 Prozent. Zulegen kann die Linke (zehn Prozent), die sich um einen Punkt verbessert. SPD (24 Prozent) und AfD (zehn Prozent) halten ihre Werte aus der Vorwoche. Sonstige Parteien kommen zusammen auf 4,5 Prozent (+ 1,5).

Eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD kommt auf zusammen 61 Prozent. Das sind über sechs Prozentpunkte weniger als 2013. Obwohl alle Partner eines „Schwarze Ampel“ oder „Jamaika-Koalition“ genannten Bündnisses aus CDU/CSU, FDP und Grünen verlieren, kommen alle drei Parteien mit zusammen 51,5 Prozent auf eine parlamentarische Mehrheit. Eine Regierung unter Führung der SPD – zum Beispiel eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP mit zusammen 38,5 Prozent oder Rot-Rot-Grün mit zusammen 40,5 Prozent – sind weit von regierungsfähigen Mehrheiten entfernt.

Ein Bahamas-Bündnis aus CDU/CSU, FDP und AfD kommt zwar auf 55 Prozent, wird aber von keiner Partei angestrebt. „Die Union bleibt stärkste Kraft und kann die Regierung führen – entweder weiter in einer GroKo oder in einem Jamaika-Bündnis“, so INSA-Chef Hermann Binkert: „Der SPD bleibt nur die Juniorrolle in der Regierung oder die Oppositionsführung.“ +++


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1 Kommentar

  1. Ich hoffe, dass Jamaika nicht zu Stande kommt, denn da wäre die Farbe „grün“ fatal. Wir sehen gerade in Hessen die Naturzerstörung, die die Grünen hier anrichten. Unsere Wälder und die darin lebende Tierwelt (besonders die Vögel) werden regelrecht großflächig vernichtet durch die Grüne Politik, die die Landes CDU auch noch umsetzt. Die CDU braucht in Hessen unbedingt einen neuen Koalitionspartner, nämlich die FDP. Die Wähler können diese Konstellation zunächst im September 2017 bei der Bundestagswahl herstellen, dann in 2018 auch in Hessen. In NRW hat es gefruchtet, die FDP hat bewirkt, dass der Windkraftausbau im Wald sofort gestoppt wurde. Im nächsten Jahr 2018 werden wir den Landtag in Hessen wählen, wir sollten alles daran setzen, dass die Naturzerstörung durch die Grünen endlich gestoppt wird. Es ist unverantwortlich, einer solchen Partei Regierungsverantwortung zu gewähren.
    Ich gehöre keiner Partei an, aber mich schmerzt es, wenn ich sehe wie die Grünen die Vernichtung unseres Waldes durch die Windkraftindustrie vorantreiben aus reiner Ideologie und Geldgier. Das ist das Gegenteil von Naturschutz.

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