Die Sozialdemokraten können in der Wählergunst leicht zulegen und knacken zum ersten Mal seit Anfang Juli wieder die 20-Prozent-Marke. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut INSA wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommt die SPD auf 20 Prozent, das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Die Partei liegt damit nur noch einen Prozentpunkt hinter den Grünen, die stabil bei 21 Prozent ist. Mit Abstand stärkste Kraft bleiben CDU/CSU mit stabilen 28 Prozent. Die FDP würden laut INSA wie in der Vorwoche 8 Prozent wählen, die AfD wie in der Vorwoche 12 Prozent. Auch die Linke bleibt stabil bei 5 Prozent. Die sonstigen Parteien könnten 6 Prozent (-1) der Stimmen auf sich vereinen. Für die „Bild am Sonntag“ hatte das Meinungsforschungsinstitut 1.204 Personen im Zeitraum vom 22. bis zum 26. August 2022 befragt.
72 Prozent gegen Gasumlage
Laut einer weiteren Umfrage halten 72 Prozent der Bundesbürger die Gasumlage für falsch, nur 17 Prozent für richtig, „weiß nicht“ oder keine Angabe machen immerhin 11 Prozent. Für die „Bild am Sonntag“ hatte das Meinungsforschungsinstitut INSA am 26. August 1.004 Personen befragt. Frage: „Ab Oktober sollen Verbraucher eine Gasumlage von 2,4 Cent pro Kilowattstunde zahlen. Das Geld geht an Unternehmen, die wegen dem Wegfall russischer Gas-Lieferungen hohe Mehrkosten haben. Finden Sie die Umlage richtig oder falsch?“ Tatsächlich kommt auf die 2,4 Cent noch Umsatzsteuer drauf, außerdem wurden noch weitere weniger beachtete Umlagen wie die „Gasspeicherumlage“ neu eingeführt, insgesamt liegt die Mehrbelastung bei über drei Cent pro Kilowattstunde. +++
