Wiesbaden. Die kräftig gesunkenen Energiepreise haben die Inflationsrate im Januar erstmals seit September 2009 wieder in den negativen Bereich gedrückt. Im ersten Monat des neuen Jahres lag sie voraussichtlich bei minus 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Demnach sinken die Verbraucherpreise gegenüber Dezember voraussichtlich gar um ein Prozent. Im Januar beschleunigte sich der Preisverfall bei der Energie abermals: Waren die Preise im November noch um 2,5 und im Dezember um 6,6 Prozent zurückgegangen, beträgt das Minus im Januar neun Prozent. Die Preise für Nahrungsmittel sinken im Januar um 1,3 Prozent, nach einem Minus von 1,2 Prozent im Dezember. Lediglich die Preise für Dienstleistungen steigen im Januar: Hier geht es nach 1,4 Prozent im Dezember um 1,2 Prozent nach oben. Die Inflationsrate hatte im November noch bei 0,6 und im Dezember bei 0,2 Prozent gelegen. Die Europäische Zentralbank verfolgt ein Inflationsziel knapp unterhalb von zwei Prozent. +++ fuldainfo
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