Nach zwei Erdbeben und einem nachfolgenden Tsunami ist die Zahl der Toten auf der indonesischen Insel Sulawesi auf mindestens 832 gestiegen. Das teilten die Behörden am Sonntag mit. Mehr als 500 Menschen sollen verletzt worden sein. Unterdessen geht die Suche nach Überlebenden unter schwierigen Bedingungen weiter. Die Rettungskräfte haben Probleme, zu den von dem Unglück besonders betroffenen Orten vorzurücken. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Toten noch weiter steigen wird. Die Flutwelle am Freitag war von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 ausgelöst worden. Zuvor hatte es bereits ein Erdbeben der Stärke 5,9 gegeben, was möglicherweise ebenfalls schon zu Zerstörungen geführt, aber alleine vermutlich keinen starken Tsunami ausgelöst hatte. Zahlreiche Häuser in der rund 350.000 Menschen starken Inselhauptstadt Palu wurden weggeschwemmt. Auch der Flughafen der Stadt wurde geschlossen. Nach der Katastrophe wurde Kritik an dem Tsunami-Warn system laut. Zwar hatte es nach den Erdbeben wohl eine Tsunami-Warnung gegeben, viele Menschen bekamen diese aber offenbar nicht rechtzeitig mit. +++
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