Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, Gabriel Felbermayer, warnt vor den Auswirkungen des am Mittwoch beginnenden harten Lockdowns auf den Arbeitsmarkt. "Die deutlich verzögerte Erholung wird am Arbeitsmarkt durchschlagen, wo es schon vorher nicht rosig aussah", sagte Felbermayer der "Bild". "Die Arbeitslosigkeit könnte um 50.000 bis 100.000 Personen höher liegen als ohne die Zusatzmaßnahmen." Der Ökonom sieht zudem die Wachstumsaussichten der Bundesrepublik in Gefahr. "Durch die zusätzlichen Einschnitte könnte das Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr zusätzlich zu den bisherigen Schäden um weitere 5 Milliarden Euro sinken", sagte Felbermayer. Im Vergleich zum dritten Quartal bedeute das im vierten Quartal eine Schrumpfung um 0,5 Prozent. "Bisher waren wir nur von einem leichten Minus ausgegangen." +++
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