Berlin. Fußball-Nationalspieler Mats Hummels hadert mit der Erwartungshaltung in Deutschland nach dem Gewinn des Weltmeistertitels 2014 in Brasilien: „Es wird zurzeit immer so getan, als hätten wir bei der WM den Weltfußball dominiert. Es geht mir zunehmend auf den Zeiger, dass manche Leute immer noch nicht in der Lage sind, das vernünftig zu reflektieren: Wir haben bei der WM von sieben Spielen nur zwei deutlich gewonnen – und fünf nicht oder nur mit einem Tor Unterschied“, sagte er in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“: „Und seitdem wird alles verklärt, und es wird so getan, als sei alles überragend gewesen. Das ist auch der Grund, warum wir nach einem 0:0 gegen Polen so unter Rechtfertigungsdruck geraten.“ Gerechtfertigt hatte sich nach dem Remis unter anderem Hummels` Partner in der Innenverteidigung, Jérôme Boateng. Er kritisierte vor allem seine Vorderleute und deren Abschlussschwäche. Hummels stimme ihm zwar zu, sagt jedoch auch: „Ich bin im Übrigen schon froh, dass er das gesagt hat und nicht ich. Ich wär` dafür wahrscheinlich wieder in die Pfanne gehauen worden. Wenn ich überlege, für welche Sätze ich schon alles angegriffen wurde.“ +++ fuldainfo
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