An die Leistung aus dem letzten Spiel anknüpfen – das sagen Fußball-Trainer oder Sportler immer, wenn es zuletzt gut war und gepasst hat. Und es trifft auch auf die Kicker des Hünfelder SV zu, die am Samstag in der Hessenliga beim FSV Fernwald zu Gast sind (Anstoß: 15 Uhr). Es ist der Vergleich zweier Tabellen-Nachbarn: Fernwald ist Achter, der HSV Neunter. Der FSV hat mit 30 Punkten einen Zähler mehr auf seinem Konto – und steht um ein Törchen besser da.
Bemerkenswert war Hünfelds Vorstellung beim ersten Auftritt um Punkte im neuen Jahr, als beim KSV Baunatal ein 2:1-Sieg gelang. „Aufgrund dieses Spiels und der drei Punkte ist es am Samstag natürlich ein schönes Spiel für uns“, blickt Johannes Helmke voraus. „Ich hoffe, dass wir eine ähnlich gute Leistung auf den Platz bekommen“, ergänzt Hünfelds Trainer vor dem zweiten Auswärtsspiel in Folge zu Beginn des neuen Jahres. „Die Jungs haben gut trainiert in dieser Woche. Und wir wollen natürlich alles raushauen in Fernwald.“
Der Gegner sei der Favorit, sagt er. Und natürlich hat der FSV einige Referenzen erster Güte vorzuweisen. Aktueller Hessenmeister ist Fernwald, im Hessenpokal brachte der FSV den Drittligisten Wehen kürzlich an den Rand einer Niederlage. Nicht zu vergessen: In Fernwalds Team steht auch der Ex-Barockstädter Jonas Hofmann. „Der überragende Sechser der Liga“, attestiert auch Helmke, „ein außergewöhnlich guter Spieler“. Das spürte der HSV auch im Hinspiel, als Hünfeld zur Pause mit 0:1 zurücklag – das Spiel aber drehte und durch späte Tore von Bartosz Witkowski in der 83. und das Kopfballtor des Innenverteidigers Aaron Gadermann in der Schlussminute mit 2:1 gewann. Es war ein anregender Freitagabend Ende August vergangenen Jahres. Zur personellen Situation sei nur soviel gesagt: Es zählen die Spieler, die in der Anfangsformation auf dem Platz stehen – und jene, die eingewechselt werden. +++ rl

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