HOWA lud zum Empfang nach Gersfeld (Rhön)

1 Jahr HOWA und Sieg beim Hessischen Gründerpreis 2017

Mario-Sebastian Fertig

Gersfeld (Rhön). „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ Dieses Zitat nach Mahatma Gandhi, welches der Geschäftsführer der Region Fulda Wirtschaftsförderungsgesellschaft Christoph Burkhard zu Beginn seines Grußwortes auf dem Empfang der HOWA Management GmbH anlässlich ihres Sieges beim Hessischen Gründerpreis 2017 am Montagabend in der Stadthalle Gersfeld vorbrachte, hätte wohl passender nicht sein können, denn bis zum Sieg war es für die beiden, geschäftsführenden Gesellschafter der HOWA Management GmbH Mario-Sebastian Fertig und Diplom-Betriebswirt Stephan Thomas Krause ein steiniger Weg.

Ungewiss war bis zuletzt, ob sie am Ende, bei der finalen Preisverleihung des Hessischen Gründerpreises, am 1. November, in Darmstadt überhaupt auf der Bühne stehen würden. Massiv und insbesondere auf die neuen Objekte in der Rhön konzentriert waren die Kraft der kriminellen Energie, die Intrigen und das Konkurrenzdenken möglicher Mitbewerber, mit diesem sich die HOWA während ihrer Vorbereitungen des Gründerpreises auseinandersetzen musste. Dass sie trotz allem Übel, welches ihnen in den vergangenen Wochen und Monaten mitgespielt wurde, am Ende gewinnen würden, hätten Mario-Sebastian Fertig und Stephan Thomas Krause nicht zu träumen gewagt. Im wahrsten Sinne des Wortes ein „Träumchen“ ist dieses, finale Ergebnis, dass sie sich im Kontext des Hessischen Gründerpreises gegen 96 Mitbewerber (36 im Halbfinale) durchsetzen konnten und am Ende sogar gewannen und somit den Hessischen Gründerpreis 2017 nach Gersfeld (Rhön) geholt haben, sagte am Montagabend Moderatorin Saskia Naumann. Naumann, die in Frankfurt am Main lebt, hatte Fertig und Krause von den Anfängen ihrer Objektübernahmen begleitet.

Mario-Sebastian Fertig hatte am Montagabend im Beisein geladener Gäste – unter ihnen Geschäftspartner, Kunden, Vertreter aus der (Kommunal-)Politik und Wirtschaft sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HOWA – in Gersfeld von den Anfängen der HOWA Management GmbH und den Zielsetzungen gesprochen. Hier ging der geschäftsführende Gesellschafter auch auf das Credo der HOWA ein, in ihren Restaurants ausschließlich frische und regionale Produkte zu verarbeiten und anzubieten. Auch sprach Fertig über seine Beweggründe und die seines Geschäftspartners, aus einem sicheren Arbeitsverhältnis in leitender Position den Schritt in die ungewisse, oftmals auch risikobehaftete Selbstständigkeit zu wagen. „Wir haben es geschafft, innerhalb von 13 Monaten nach wie vor ein positives Betriebsergebnis zu erzielen“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter der HOWA Management GmbH Mario-Sebastian Fertig heute im Rückblick auf die Unternehmensanfänge. In diesem Zusammenhang honoriert der Jungunternehmer auch „den unglaublichen Einsatz und das unglaubliche betriebswirtschaftliche Interesse am Unternehmen“ seiner Führungskräfte und Mitarbeiter in allen Objekten. Seine Gedanken zum Hessischen Gründerpreis vor über 200 geladenen Gästen zum Ausdruck zu bringen, fiel Fertig nach allen Strapazen und Intrigen, die man gegen die HOWA im Vorfeld auf die Auszeichnung spannte, am Montagabend nicht leicht – was am Ende überwiegt, ist die Freude darüber, es trotz allen Hindernissen, die die HOWA Monate zuvor zu passieren hatte, geschafft zu haben und der Respekt und die Wertschätzung gegenüber seinen Mitstreitern im Finale des Gründerpreises. So sagte Fertig gestern Abend: „Ich hätte nicht gedacht, dass wir am Ende siegen, dass wir überhaupt eine reelle Chance haben; Unsere beiden Mitstreiter im Finale waren sehr, sehr stark. Ich hätte auch ihnen den Sieg von Herzen gegönnt.“

Trotz winterlicher Wetterverhältnisse freute sich Moderatorin Saskia Naumann, dass sie den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit Hessen Dr. Frank Martin in Gersfeld willkommen heißen konnte. Martin gratulierte der HOWA für ihren Sieg beim Hessischen Gründerpreis 2017 und dankte ihnen, auch im Einhergehen des Demografischen Wandels und des Fachkräftemangels mit ihrem Tun, nämlich Arbeitsplätze zu schaffen, wirksam gegenzusteuern.

Ein Grußwort von Seiten der Stadt Gersfeld (Rhön) und allen Gremien der Stadt Gersfeld, überbrachte gestern Abend Bürgermeister Dr. Steffen Korell. Korell freute sich, mit der HOWA für die Gersfelder Liegenschaft, das Restaurant „Schlossbräu“, einen „tollen Pächter“ gefunden zu. Schon beim ersten Kontakt mit den damaligen Interessenten Fertig und Krause, sei spürbar gewesen, dass man es hier „nicht nur mit jemandem zu tun hat, der nach vorne gewandt und kreativ ist, sondern auch mit jemandem, der tut“, so der Bürgermeister der Stadt Gersfeld Dr. Steffen Korell am Montagabend in Gersfeld. In diesem Zusammenhang ging er auch auf die Schwierigkeit – insbesondere in den ländlichen Regionen – ein, den Gewerbetreibenden mit Förderprogrammen das Wirtschaften zu erleichtern. „Für uns ist es ganz, ganz wichtig, dass es Menschen, wie Sie gibt, mit denen wir hier zusammen gut arbeiten können, die den Gast dort abholen, mit den Bedürfnissen, die er hat. Deshalb sind die Angebote, die Sie schaffen, ganz, ganz wichtig; Jeder Betrieb, der ein adäquates Angebot macht, ist hier ganz, ganz viel wert und ich wünsche Ihnen, für Ihr weiteres Vorhaben, weiterhin viel Erfolg.“

Der Geschäftsführer der Region Fulda Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Christoph Burkard freute sich, den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern der HOWA Management GmbH Mario-Sebastian Fertig und Stephan Thomas Krause gestern Abend nicht nur noch ein zweites Mal persönlich zu ihrem Sieg des Hessischen Gründerpreises gratulieren zu dürfen, sondern auch im Namen des Hauptgeschäftsführers der Industrie- und Handelskammer (IHK) Fulda Stefan Schunck sowie von Seiten der Stadt und des Landkreises Fulda Grüße sowie Glückwünsche zu überbringen. Insbesondere honorierte Burkhard den Mut, den Fertig und Krause mit ihrer Unternehmensgründung unter Beweis gestellt hätten. Nicht viele im Landkreis oder in der Bundesrepublik würden diesen Mut an den Tag legen, weshalb es in Hessen, aber auch in der Republik an einer „Gründerkultur“ fehle.

Im Rahmen des gestrigen Empfangs anlässlich des Sieges der HOWA Management GmbH beim diesjährigen Hessischen Gründerpreis sowie dem einjährigen Bestehen des Unternehmens wurden am Abend vor der Weihnachtsfeier des Unternehmens zahlreiche Mitarbeiter als „Mitarbeiter des Jahres“ und „Gastgeber des Jahres“ in verschiedenen Kategorien für ihre Verdienste zum Wohle des Unternehmens besonders ausgezeichnet.

Besonders geehrt wurden: In der Kategorie „Loyalität“ Sabrina Rau, in der Kategorie „Ehrgeiz“ Bianca Kneip und Nicole Botelho, in der Kategorie „Bestes Betriebsergebnis“ Bozena Sokolovic und Andreas Rhiem, in der Kategorie „Einsatz“ Julian Kretzschmar, Björn Müller, Johannes Bischoff, Petra Herchenröder, Philipp Dierse sowie Ute Lotz. In der Kategorie „Gastgeber des Jahres“ Thomas Jager, Waltraud Krönung sowie Robert Rohr.

Am 1. November 2017 konnten die geschäftsführenden Gesellschafter der HOWA Management GmbH Mario-Sebastian Fertig und Stephan Thomas Krause in Darmstadt den „Hessischen Gründerpreis 2017“ in der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze“ entgegennehmen. +++ jessica auth

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Zieherser Hof

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4 Kommentare

  1. der aufmerksame Bürger weis aber sehr gut über Herrn Kamberi, welcher soweit ich weis, mit dem 5. Element angefangen hat in Fulda Fuß zu fassen bescheid. Ein Schelm wer bößes denkt.
    Ich weis außerdem nicht genau, was der Beitrag nun mit der HOWA zu tun haben soll?

    Ich habe die “Locations” besucht und sogar die beiden Geschäftsführer getroffen und gesprochen. Dies sind zwei bodenständige sympathische und hart arbeitende jungunternehmer welche von der Konkurrenz viel Gegenwind erfahren und trotzdem ihr Ding durchziehen und Gastronomie mit Charackter und Charm betreiben. Dies verdientmn. Respekt und keine haltlosen behauptungen wie Sie nur von bestimmten Personen stammen können. Ich bin froh das es heutzutage noch junge Leute gibt, welche Gastronomie im EHRLIChRN bereich betreiben und sich gegen das Wirtshaus sterben einsetzen
    Just my 2 Cents.

    In dem Sinne: Wenn jeder vor der eigenen Haustùr kehren wùrde, eäre einiges angemehmer. Nicht nur in dieser Branche

    • Lieber „Gastronom aus Fulda“.
      der vertrauensvolle Umgang mit Behörden, IHK etc. sowie die enge Kooperation mit investigativ recherchierenden Wirtschafts-/Politik-Internet-Portalen gewähren meinen Partnern und mir einen fundierten Blick auf Hintergründe und Seilschaften der Akteure.

      Die tägliche Informationsflut muss kanalisiert, interpretiert und bewertet werden.

      Unsere vielfältigen beruflichen Tätigkeiten und Erfahrungen ermöglichen es uns, die gesammelten Fakten zu interpretieren und somit entsprechende Zusammenhänge zu erkennen. Die enge Vernetzung incl. die Nutzung der modernen Kommunikationsmöglichkeiten bieten uns weitere Vorteile zur Transparenzmachung der gesellschaftspolitischen Verknüpfungen.

      Unser bundesweites Agieren verstellt uns aber nicht den Blick auf lokale und regionale Missstände, denn nur so können wir erfolgreich unsere Mitbürger in den Regionen unterrichten.

      Sie sehen, dass hinter dem „aufmerksamen Bürger“ ein breit aufgestelltes Netzwerk an engagierten „aufmerksamen Bürgern“ steht.

      Die Berichterstattung zur Gründerpreisverleihung 2017 an HOWA, dass „massiv und insbesondere auf die neuen Objekte in der Rhön konzentriert die Kraft der kriminellen Energie, die Intrigen und das Konkurrenzdenken möglicher Mitbewerber war, mit dem sich die HOWA während ihrer Vorbereitungen des Gründerpreises auseinandersetzen musste“, hatte uns zu diesem Kommentar und den darin erwähnten Zusammenhängen veranlasst.

      Wir sehen es wie Sie: Erst vor der Haustür kehren!

  2. „Verleumde nur dreist, es bleibt immer etwas hängen“ –

    Die plumpen Machenschaften des „Wettbewerbs“ im Falle von HOWA gehen schon in den Bereich der strafrechtlichen Rechtsdelikte.

    Die Akteure hier fühlen sich durch ihre Vernetzung mit einflussreichen Kreisen sehr sicher. Blickt man in die Berichte der lokalen Medien vom Juli 2017, werden in der „Gerüchteküche“ des Landkreises über eine angebliche Finanzschieflage der neuen HOWA-Betriebe und einem plötzlichen krankheitsbedingten Ausfall von Herrn Alexander Ochs kräftig gerührt.

    Alexander Ochs ist jetzt Betriebsleiter bei Seven Days GmbH, dessen Geschäftsführer Florjan Kamberi auch den Gasthof „Zur Goldnen Krone“ und die Münsterfeldhalle betreibt, ebenso Geschäftsführer bei KB Wellness, bei Am Kreuzacker 2 Verwaltungsgesellschaft UG, bei Creativ-Cult GmbH, bei Red Label Fitnesscenter GmbH., bei Bavarian Cuisine Fulda GmbH. bei Hochform 24 GmbH und ehemals bei MR Investmentgesellschaft mbH ist.

    Seit dem 12.10.2016 ist als bestellter Geschäftsführer bei MR Investmentgesellschaft mbH: Marcus Röhner (R+S).

    Wie äußerte sich doch R+S-Vorstandsmitglied Matthias Heck: „alt & partner ist seit vielen Jahren ein kompetenter und zuverlässiger Partner für R+S. Ich habe in dieser Zeit insbesondere die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Hans-Dieter Alt sehr schätzen gelernt, der uns auch bei unternehmerischen Entscheidungen
    beratend zur Seite steht.“ –

    Wenn man hier in Fulda nur 1+1 addiert, ist es sehr durchsichtig, wie und von wem die Fäden gezogen werden.

    Leider ist der im vorigen Kommentar geschilderte Fall über die Notwendigkeit einer „Anpassung“ an die hier bestimmenden Kreise keine Seltenheit – wenn man hier angepasst mit den „Wölfen heult“, kann man überleben.

    Deshalb sollte man sich als potentieller Unternehmer in Fulda vorab die Frage stellen, ob man zu einer solchen Selbstverleugnung auch bereit ist.

  3. Wenn man sieht, was man bei der HOWA für Anfeindungen hatte, weiß man, wie der Osthessen-Klüngel agiert. HOWA sind ja nicht die Einzigen, denen solche Anfeindungen entgegen gebracht werden. Auch das Portal FDI kann hier sicher einiges dazu beitragen. Dabei dürfte das Ignorieren von Firmen mit Pressemeldungen noch das kleinste Übel sein. Aber es gibt noch einige mehr. So kannte ich mal jemanden, der, als er sich selbstständig machte, sagte: Dass er nur gewisse Organisationen beigetreten ist, da er sonst keine Aufträge bekommen würde und so gleich wieder zumachen könne. Genau so, scheint es der hiesigen Presse zugehen, wer nicht spurt, wird nicht berücksichtigt. Deshalb sind knapp 20 Jahre FDI nicht hoch genug zu bewerten. Alle anderen sind Gefolgsleute …

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