Hohmann Burghaun: Trassenführung von Tennet wird abgelehnt

Hohmann-Burghaun
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Kiebitzgrund. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Kiebitzgrund Gerhard Nuhn Bürgermeister Alexander Hohmann, Mandatsträger aus Gemeindevertretung und Ortsbeiräten sowie zahlreiche Mitglieder begrüßen.Bei den anstehenden Vorstandwahlen wurden Gerhard Nuhn und sein Team einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Nach einem kurzen Rückblick auf die Wahlen des Jahres 2013 standen kommunalpolitische Themen im Vordergrund.

Bürgermeister Hohmann betonte, dass wichtige Projekte im Kiebitzgrund realisiert werden konnten: Zum einen wurde der Anbau für das DGH Schlotzau im Rohbau fertig gestellte, zum anderen könne man heute erstmals im Neubau der Feuerwehr Kiebitzgrund zusammen kommen. Ehrende Worte fand Bürgermeister Hohmann in diesem Zusammenhang für Gerd Wedemeyer, der sich im Rahmen der Eigenleistungen für das Kombinationsgebäude über Gebühr eingebracht habe und außerdem als Vorsitzender des Feuerwehrvereins für die Zusammenführung der Wehren Pionierarbeit geleistet habe. Als für den Kiebitzgrund aktuelle Themen wurde anschließend über Windkraft, Starkstromleitung und Breitbandversorgung intensiv diskutiert. Einig war man sich darüber, dass die Belastungsgrenze für den Kiebitzgrund in Bezug auf Infrastruktureinrichtungen durch Schnellbahn, Autobahn, Gastrasse und DB-Stromleitung erreicht sei.

Umso unverständlicher sei der geplante Streckenverlauf der geplanten Starkstromleitung (Tennet) quer durch den Kiebitzgrund, nur wenige hundert Meter an Häusern vorbei. Begrüßt wurde der einstimmige Beschluss der Gemeindevertretung der Marktgemeinde Burghaun dieser Trassenführung entschieden abzulehnen. Auf der im Mai geplanten Info-Veranstaltung zu der Thematik soll die Ablehnung entsprechender Pläne nochmals verdeutlicht werde. Bei den geplanten Windkraftstandorten solle zunächst der überarbeitete Entwurf aus dem Regierungspräsidium abgewartet werden, um sich auf dieser Basis für möglichst wenige Standorte im Kiebitzgrund stark zu machen. Durch die Überarbeitung des EEG-Gesetzes sei es fraglich, ob Standorte in unserem Bereich überhaupt noch rentabel zu betreiben seien. Abschließend wurde von allen Teilnehmern ein schnellstmöglicher Anschluss des Kiebitzgrundes an die Breibandversorgung gefordert, da es gerade für unsere Region wichtig sei, an diesem Infrastruktur-Projekt beteiligt zu werden. +++ fuldainfo

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