Hofreiter will CO2-Preis von 40 Euro pro Tonne

Es muss auch Schluss sein mit der Förderung von Öl-Heizungen

Vor der Beratung der anstehenden Klimabeschlüsse durch den Koalitionsausschuss plädiert der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, für eine CO2-Steuer von 40 Euro pro Tonne, um dem Klimawandel entgegenzutreten. “Wir würden mit 40 Euro pro Tonne CO2 einsteigen und die Einnahmen auszahlen – die Stromsteuer fällt weg, und jeder bekommt ein Energiegeld von 100 Euro”, sagte Hofreiter den Zeitungen des “Redaktionsnetzwerks Deutschland”. Eine Familie mit vier Personen erhalte dann 460 Euro im Jahr zurück.

Das ist einfach und transparent. Bei einem hoch komplexen nationalen Emissionshandel, der in der Koalition im Gespräch ist und der Unmengen an Regeln bräuchte, um Betrug zu verhindern, wäre das ganz anders”, so der Grünen-Politiker weiter. Das geplante Paket der Bundesregierung sei nach allem, was man bisher wisse, “viel Klein-Klein”. Der “große Wurf”, den man brauche, “um unsere Klimaziele zu erreichen, bleibt aus”, sagte Hofreiter. “Wir würden nicht nur an einzelnen Stellschrauben drehen, sondern das System anpacken”, so der Grünen-Fraktionschef weiter. Dazu müsse man umweltschädliche Subventionen abbauen, einen sozial gerechten CO2-Preis einführen, die Elektromobilität mit einem Quoten-Modell befördern und den Bahn-Ausbau deutlich beschleunigen.

“Es muss auch Schluss sein mit der Förderung von Öl-Heizungen”, forderte Hofreiter. Zudem müsse man “mit all dem schnell beginnen”, wenn man das Klimaziel 2030 schaffen wolle. Selbstverständlich sei “der sozial-ökologische Umbau unserer gesamten Industriegesellschaft eine gigantische Herausforderung”, so der Grünen-Politiker weiter. “Deshalb ist es umso wichtiger, dass jetzt rasch gehandelt wird, damit Verbraucher und Industrie Zeit haben, sich umzustellen”, sagte Hofreiter den Zeitungen weiter. Wer glaube, “im alten System weiter machen zu können, irrt sich gewaltig”, so der Grünen-Fraktionschef weiter. +++

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2 Kommentare

  1. Er will es “JA”! Die Grünen und der deren Anhänger sind schon was besonders. Fühlen sich irgendwie immer auf den Schlips getreten, wenn man sie nicht zu 105 Prozent pudert.

  2. Welch reißerische Überschrift
    Hofreiter will….
    Anton Hofreiter ist für die meisten Nicht Grün Wähler eh das Hassobjekt. Und für die, die sich nur mit Überschriften begnügen, ist diese Überschrift das wieder gefundene Fressen. Siehste die 5 Mark fürs Benzin Grünen sie tun es schon wieder nicht wähbar diese Partei. Diese Überschrift hätte einen ganz anderen Duktus würde da stehen Habeck unterstützt Forderung der Grünen nach 40 € pro Tonne CO2. Und schon ist es nicht mehr ganz so schlimm. Aber Überschrifen sollen ja eine Lenkungswirkung haben. Schon lenkt man den geneigten Leser dayon ab den Rest des Textes auch noch zu lesen denn man hat sich seine Meinung ja schon gebildet. Anton Hofreiter will vieles, vielleicht auch einen anderen reißerischen Slogan wie: Bild dir deine EIGENE MEINUNG!

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