Hofbieber und Fulda ist OZG-Modellkommune

Zur Umsetzung des Gesetzes zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (OZG) bis zum 31. Dezember 2022 fördert die Hessische Landesregierung nun 15 verschiedene Digitalisierungsprojekte. Behördengänge sollen bequem von zu Hause aus oder mobil über das Smartphone erledigt werden können. Oberstes Ziel dabei sind effiziente und verständliche Onlineanträge, die zielgerichtet an die zuständige Behörde adressiert werden können. Fast alle Verwaltungsleistungen sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre digitalisiert werden.

Eines von 15 wegweisenden Pilotprojekten hat die Gemeinde Hofbieber zur Förderung beantragt und wurde mit der Zusage offizielle OZG-Modellkommune. In der Großgemeinde Hofbieber wird der übergreifende Zugang zu einer bereits bestehenden digitalen Land- und Grundstückskarte der Kommunen entwickelt, um zukünftig individuelle Umsetzungswünsche von Antragstellenden (Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen) direkt per GIS-Kartenkomponente einzeichnen zu können. Das digitale Verfahren löst den herkömmlichen Postweg zur analogen Planeinreichung ab. Insgesamt erhält die Gemeinde hierfür eine Fördersumme von 87.000 Euro.

Neben Hofbieber wurden weiterhin Darmstadt, Fulda, der Landkreis Gießen, Großalmerode, der Landkreis Groß-Gerau, Marburg, der Landkreis Marburg-Biedenkopf, Taunusstein, Usingen, Viernheim, Volkmarsen, Wanfried, Wetzlar und Wiesbaden ausgewählt. „In Pandemie-Zeiten zeigt sich ganz besonders, wie wichtig Verwaltungen mit einer breiten Palette an digitalen Serviceleistungen sind. Damit die Bürger möglichst viele Behördengänge ganz bequem und komfortabel von zu Hause aus erledigen können, arbeiten das Land und seine Kommunen an der Verwaltungsdigitalisierung mit Hochdruck. Einige Kommunen sind hierbei Vorreiter, denn sie entwickeln und erproben bestimmte Anwendungen modellhaft für alle anderen Städte und Gemeinden in Hessen. Letztendlich profitieren insbesondere die Bürgerinnen und Bürger von der Digitalisierung unserer Rathäuser, die dadurch moderner und serviceorientierter werden“, so Innenminister Peter Beuth, Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und Hessen-CIO Patrick Burghardt.

Insgesamt 22 hessische Kommunen, Landkreise und IKZ-Verbünde hatten bis zum Ende des dritten Quartals verschiedenste Projekte zur Förderung eingereicht. Nach der einzelnen Bewertung hinsichtlich Wiederverwendbarkeit, Regionalität sowie Nutzerfreundlichkeit erfolgte die Auswahl der 15 besten Konzepte durch den Hessischen Landkreistag, den Hessischen Städtetag sowie den Hessischen Städte- und Gemeindebund. +++


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