Hochwasserschutz für Petersberg

CDU-Fraktion beantragt finanzielle Mittel im Haushalt 2020

Tamara Pfaff (Mitte) setzt sich mit der CDU-Fraktion für Hochwasserschutz in der Gemeinde Petersberg ein (Wolfgang Hinze, links / Sebastian Leitsch, rechts im Bild). Foto: Sven Haustein

Das von der CDU-Fraktion beantragte und von der Gemeindevertretung beauftragte Hochwasserschutzkonzept findet im Haushaltsentwurf 2020 der Gemeinde Petersberg seine Berücksichtigung. Für die nächsten Jahre sind in Summe über 1,25 Mio. EUR im Finanzhaushalt vorgesehen. Mit Hilfe dieser Gelder soll der Hochwasserschutz an nötigen Bereichen in der Gemeinde weiterentwickelt werden, um die Bevölkerung vor Folgen zukünftiger Starkregen besser zu schützen, beziehungsweise das Schadensrisiko zu mindern.

Für das Jahr 2020 sind davon 150.000 Euro für den Ankauf von Grundstücken für Stauanlagen und ähnliches vorgesehen. „Durch den Ankauf der Flächen sollen Schutzmaßnahmen sukzessive vorbereitet und umgesetzt werden” freut sich Tamara Pfaff, Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion. Die zeitliche Umsetzung von diesen Maßnahmen ist aufgrund Vorplanungen, Kooperationen mit Nachbarkommunen, Eigentumsverhältnissen und Genehmigungen ein komplexes Projekt, das umfassend und langfristig angelegt ist und in Petersberg stets höchste Priorität hat. Weitere 100.000 EUR sind für intensivere Planungen einzelner Maßnahmen vorgesehen. Aus diesen Planungen können in Zukunft, je nach Bedarf, weitere Kosten entstehen. Daher ist die Prüfung von finanziellen Fördermöglichkeiten auf Kreis-, Landes-, Bundes- oder EU-Ebene unerlässlich.

„Auch wenn das Projekt langfristig angelegt ist und komplexe Sachverhalte mit sich bringt, befinden sich kleinere Maßnahmen bereits in konkreter Umsetzung“ betont Mathias Bergener (CDU), der die Initiative für das Hochwasserschutzkonzept in die Gemeindevertretung eingebracht hat. Beispielhaft ist das Abtragen eines Erdwalles in Margretenhaun zu nennen, was zu einer günstigeren Strömung des Fließgewässers „Haune“ führten soll. Am Backhaus Margretenhaun und Dreschhalle Böckels sollen zusätzliche Präventionsmaßnahmen mittels sogenannter „Flutschotte“ vor den Eingangsbereichen eingebaut werden. Diese erleichtern die zügige Handhabung von Sicherungsmaßnahmen gegen eindringendes Wasser ohne schwere Handhabung durch Sandsäcke und deren nachträglichen Entsorgung.

Sofern sich im Laufe des Jahres weitere, kurzfrisitg umsetzbare und wirksame Maßnahmen ergeben sollten, wird sich die CDU-Fraktion dafür einsetzen, dass zusätzliche Mittel im Haushalt 2020 bereitgestellt werden. „Dies sind erste kleine Mosaik-Steinchen in dem Gesamtkonzept des Hochwasserschutzes. Abschließend ist jedoch festzuhalten, dass es keinen absoluten Schutz gegen Extremwetterlagen gibt“, so die Fraktionsvorsitzende Tamara Pfaff. +++

 
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