Hochschulpräsident Prof. Dr. K. Khakzar in den Vorstand des DAAD gewählt

Prof. Dr. Karim Khakzar (Mitte) ist in den Vorstand des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gewählt worden. Foto: DAAD | Michael Flacke

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Mitte Juni in Bonn stand ganz im Zeichen wichtiger Personalentscheidungen. So wurde nicht nur der bisherige DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee einstimmig für eine weitere Amtszeit gewählt, sondern auch gleichzeitig die aktuelle Vizepräsidentin Dr. Muriel Helbig, ebenfalls einstimmig. Zusätzlich stand die Wahl eines neuen Vorstands und eines Teils des Kuratoriums an. Neu im Vorstand der weltgrößten akademischen Austauschorganisation ist auch Prof. Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda. Seine Amtszeit beginnt am 01. Januar 2024 und dauert vier Jahre. Insgesamt 12 neue DAAD-Vorstandsmitglieder, darunter drei Studierende, wurden von den Vertreter*innen der 243 DAAD-Mitgliedshochschulen und 104 im DAAD vertretenen Studierendenschaften gewählt.

„Die großen, globalen Herausforderungen unserer Zeit wie Friedenssicherung, Klimaschutz, Gesundheit, Nahrung und Bildung für alle lassen sich nur international und gemeinsam lösen. Die vielfältigen Förderprogramme des DAAD sorgen für internationalen Austausch und unzählige Begegnungen und fördern damit unmittelbar die Völkerverständigung und das friedliche Miteinander von Menschen. Der DAAD ist in Deutschland die wichtigste Einrichtung zur Internationalisierung der Hochschulen und hat darüber hinaus große politische Bedeutung, denn mit Hilfe der Wissenschaft lässt sich sehr erfolgreich Diplomatie betreiben“, meint Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar und ergänzt: „Die Hochschule Fulda profitiert seit vielen Jahren in erheblichem Umfang von den umfangreichen Fördermöglichkeiten des DAAD. Vielen unserer Studierenden konnte so ein Auslandsaufenthalt an einer unserer über 100 Partnerhochschulen ermöglicht werden. Umgekehrt konnten Studierende aus der ganzen Welt mit Hilfe des DAAD ein Semester oder ein ganzes Studium bei uns absolvieren. Daneben finanziert der DAAD an der Hochschule Fulda auch mehrere internationale Forschungsprojekte. Ich freue mich sehr, dass ich zukünftig im Vorstand die strategische Entwicklung des DAAD mitgestalten darf.“

Bei der Bewältigung des Fachkräftemangels in Deutschland kommt dem DAAD eine zentrale Rolle zu. Ohne internationale Studierende wird sich der Bedarf des deutschen Arbeitsmarktes an Akademikerinnen zukünftig nicht mehr decken lassen. Dies gilt insbesondere für die technischen Berufe, die bei internationalen Studierenden besonders beliebt sind. Der DAAD geht in einem jüngst verfassten Positionspapier davon aus, dass unter günstigeren politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen die Zahl der internationalen Absolventinnen deutscher Hochschulen, die anschließend hier eine Arbeitsstelle antreten, bis 2030 auf dann rund 50.000 pro Jahr verdoppelt werden könnte. Dies wäre ein entscheidender Beitrag zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland. +++ pm


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