Hochschule Fulda – Präsidium ab Herbst mit neuer Besetzung

Wiederwahl von Jörg Kreiker und Neuwahl von Martina Ritter

Die amtierenden und designierten Mitglieder des Hochschulpräsidiums mit Präsident Prof. Dr. Karim Khakzar (ganz links) an der Spitze. Fotonachweis: Hochschule Fulda/Alexander Mengel.

Auf der Tagesordnung des erweiterten Senats der Hochschule Fulda standen diese Woche Wahlen, sowohl für das Amt der Vizepräsidentin für Forschung und Transfer als auch des Vizepräsidenten für Lehre, Studium und Digitalisierung. Da zukünftig die Ressorts Digitalisierung mit Lehre und Studium zusammengeführt werden, verkleinert sich das Präsidium von fünf auf vier Mitglieder. Die Amtszeit beginnt im Oktober 2024 und dauert drei Jahre.

Eine Wieder- und eine Neuwahl

Für das Amt des Vizepräsidenten für Lehre, Studium und Digitalisierung, kandidierte Professor Dr. Jörg Kreiker, der bereits seit 2021 das Amt des Vizepräsidenten Digitalisierung innehat. Er sieht in der Zusammenlegung der beiden Ressorts wertvolle Synergieeffekte. „In den letzten Jahren hat die Digitalisierung an den Hochschulen immer mehr an Bedeutung gewonnen und ist ein strategisches Querschnittsthema, das nicht zuletzt auch im Bereich Lehre und Studium von entscheidender Bedeutung ist. Mit der Verknüpfung der beiden Ämter können strategische Digitalisierungsprojekte von Anfang an für die gesamte Hochschule durchdacht und geplant werden. Die sich daraus bietenden Möglichkeiten sind sehr vielversprechend für die Hochschule Fulda“, resümiert Kreiker.

Für das Amt der Vizepräsidentin für Forschung und Transfer stellte sich Professorin Dr. Martina Ritter zur Wahl. Die ehemalige Dekanin des Fachbereichs Sozialwesen bringt viel Forschungserfahrung mit. „Die Themen Forschung und Transfer sind an einer Hochschule von zentraler Bedeutung. Die Forschung wurde in den letzten Jahren an der Hochschule Fulda stark ausgebaut, nicht zuletzt durch das eigenständige Promotionsrecht seit 2016. Neben den fünf eigenständigen Promotionszentren gibt es an der Hochschule Fulda sechs wissenschaftliche Zentren, die in den letzten Jahren starke Forschungsleistungen zu drängenden Fragen unserer Zeit erzielt haben. Zentral ist hier eine weitere Profilbildung, die die Potentiale der Hochschule bündelt. Der Transfer von Wissen in die Gesellschaft, aber auch die Etablierung von Kommunikationskanälen aus der Gesellschaft in die Wissenschaft, um Erfahrungs- und Handlungswissen zu integrieren, spielt eine immer wichtigere Rolle. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften nehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr“, so Ritter.

Große Erfolge, die es gemeinsam fortzuführen gilt

Die Amtszeiten von Professorin Dr. Kathrin Becker-Schwarze, seit 2014 Vizepräsidentin für Lehre und Studium, sowie Professorin Dr. Claudia Kreipl, seit 2021 Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, enden im September 2024. Die Verabschiedung der beiden noch amtierenden Vizepräsidentinnen mit einer angemessenen Würdigung ihrer Leistungen an der Hochschule steht somit noch aus.
„Ich freue mich über die erfolgreiche Wahl von Martina Ritter und Jörg Kreiker. Beide haben sich bereits in der Vergangenheit in unterschiedlichen Leitungspositionen an der Hochschule sehr bewährt. Die Corona-Pandemie hat überdeutlich gemacht, wie eng die Themen Lehre und Digitalisierung verbunden sind. Da Jörg Kreiker beide Themen hervorragend abdecken kann, war es naheliegend, diese Ressorts im Präsidium zusammenzulegen. Martina Ritter bringt nicht nur die langjährige Führungserfahrung als Dekanin unseres größten Fachbereichs, dem Fachbereich Sozialwesen, mit, sie forscht auch seit vielen Jahren sehr erfolgreich in den Sozialwissenschaften. Ich bin ganz sicher, dass beide die erfolgreiche Arbeit von Kathrin Becker-Schwarze und Claudia Kreipl hervorragend fortsetzen werden“, so Präsident Professor Dr. Karim Khakzar. +++ pm

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