Hochschule Fulda erhält Nachhaltigkeitspreis für Gleichstellungsarbeit

Zum fünften Mal mit TOTAL E-QUALITY-Prädikat ausgezeichnet

Professorin Dr. Kathrin Becker-Schwarze (l.), Vizepräsidentin für Lehre und Studium, und Birgit Hohmann, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, mit dem Nachhaltigkeitspreis für Gleichstellungsarbeit und dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat, das der Hochschule Fulda nun zum fünften Mal verliehen wurde. (Foto: Nicole Dietzel)

Die Hochschule Fulda ist in diesem Jahr zum fünften Mal mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat ausgezeichnet worden. Damit erhält sie zugleich den Nachhaltigkeitspreis der TOTAL E-QUALITY-Jury. „Wir freuen uns sehr über diese Zusatzauszeichnung, die unsere Gleichstellungsarbeit der vergangenen zwölf Jahre honoriert“, sagt Vizepräsidentin Professorin Dr. Kathrin Becker-Schwarze.

„2009 haben wir uns als erste hessische Hochschule überhaupt auf das TOTAL E-QUALITY-Prädikat beworben, um sichtbar nach außen für Gleichstellung einzustehen“, erinnert sich Birgit Hohmann, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Fulda, und betont den Mehrwert des Prädikats: „Die regelmäßige Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist für uns ein gutes Mittel zur Qualitätssicherung unseres Gleichstellungsanliegens. Vorhandene Maßnahmen rund um das Thema Gleichstellung und Chancengleichheit werden gebündelt, Stärken und Schwächen sichtbar gemacht sowie zukünftige Ziele in einer Gesamtstrategie zusammengeführt.“ Diese Arbeit zeige sich nachhaltig: Seit Jahren zähle die Hochschule Fulda im Bereich Gleichstellung und Chancengleichheit zu den führenden Hochschulen in Deutschland.

Auch die TOTAL E-QUALITY-Jury versteht das Engagement der Hochschule Fulda als Best-Practice-Beispiel für die positive Entwicklung von Chancengleichheit und Vielfalt in der Gesellschaft. In ihrer Begründung hebt sie unter anderem den überdurchschnittlich hohen Anteil von Frauen unter den Professuren von 47 Prozent hervor. „Mit unserem Professorinnenanteil nehmen wir in der deutschen Hochschullandschaft eine Spitzenposition ein. In den nächsten fünf Jahren erwarten wir 75 neue Berufungsverfahren. Den professoralen Nachwuchs zu sichern und gleichzeitig den Frauenanteil mindestens zu halten, ist für uns daher eine besondere Herausforderung. Um dies zu erreichen, haben wir unterschiedliche Angebote im Bereich Nachwuchsförderung entwickelt. Wichtig ist uns dabei, die unterschiedlichen Lebensentwürfe von Menschen bei der Gestaltung von Karrierewegen in den Blick zu nehmen und ihnen chancen- und familiengerechte Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen“, erklärt die Vizepräsidentin.

Seit mehr als 20 Jahren honoriert der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. praktizierte Chancengleichheit in Organisationen mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat. In diesem Jahr erhalten insgesamt 60 Organisationen das Prädikat. Darüber hinaus zählt die Hochschule Fulda zu einer der insgesamt zehn Organisationen, die zusätzlich mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet werden. +++ pm

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