Hitzewarnstufe 2 wird in Hessen voraussichtlich morgen erreicht

Wiesbaden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wird morgen in Hessen die Hitzewarnstufe 2 erreicht. Die Hitzewarnstufe 2 warnt vor extremer Wärmebelastung und tritt ein, wenn die gefühlte Temperatur 38 °C übersteigt, oder die Hitzewarnstufe 1 über 4 Tage und länger andauert. Vor allem Kinder, gesundheitlich geschwächte und ältere Menschen sind in praller Sonne und bei hoher Hitze gefährdet.

Der Staatssekretär im Hessischen Gesundheitsministerium, Dr. Wolfgang Dippel, appellierte daher heute an die Bürgerinnen und Bürger, ihr Verhalten an diese Situation anzupassen: „Halten Sie sich in kühlen Räumen auf, vermeiden Sie körperliche Aktivitäten, halten Sie die Fenster tagsüber geschlossen und öffnen Sie sie erst nachts zum Lüften.“ Darüber hinaus sollten vor allem leichte Speisen verzehrt und viel getrunken werden. Alkoholische, koffeinhaltige oder stark gezuckerte Getränke seien dabei nicht zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs geeignet, geachtet werden müsse auf einen Ausgleich des durch Schwitzen bedingten Salzverlustes. Wichtig ist, dass die älteren, pflegebedürftigen Menschen vor allem ausreichend trinken.“

In Hessen lebt allerdings nur jeder vierte pflegebedürftige Mensch in einem Heim. Dippel appellierte daher auch an die Pflegedienste und die pflegenden Angehörigen, bei der häuslichen Pflege auf die voraussichtlich anhaltend hohen Temperaturen zu reagieren. Auch Arbeitgeber können mit ein paar praktischen Tipps ihren Beschäftigten helfen, die Zeit bis zum Feierabend etwas erträglicher zu gestalten.

Zur Reduzierung der inneren thermischen Lasten empfiehlt es sich, Wärmequellen wie Drucker oder Kopierer nicht im Arbeitsraum zu platzieren oder zumindest ihren Gebrauch einzuschränken. Falls möglich, sollte eine Lockerung der Bekleidungsregelungen vorgenommen werden, Freiluftarbeitsplätze sind durch „Sonnendächer“ abzuschatten, eine Beachtung der Pausenzeiten, eine Lüftung in den frühen Morgenstunden zu organisieren, die Bereitstellung geeigneter Getränke wie Trinkwasser oder Tee, die Nutzung von Gleitzeitregelungen zur Arbeitszeitverlagerung und vorhandene Rollos oder Markisen benutzen. Der Einsatz von Lüftern bzw. Ventilatoren sollte nicht mit zu starkem Luftstrom betrieben werden, da sonst die Gefahr besteht, einen ‚steifen Hals‘ zu bekommen. Sofern Klimaanlagen installiert sind, sollte die Raumtemperatur nicht mehr als sechs Grad unter der Außentemperatur liegen.

Körperlich schwere Arbeiten sollte man in den heißen Stunden vermeiden oder zumindest reduzieren und immer wieder kurze Ruhepausen einlegen. Für eine Abkühlung zwischendurch hilft, kühles Wasser über die Handgelenke fließen zu lassen. +++ fuldainfo

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2 Kommentare

  1. Nachtrag: Da war ich wohl schlecht informiert, Dippel klagt wohl gegen den Entzug des Doktortitels.

    Warten wirs ab!

  2. Wie gut das DR. Dippel dem Bürger mitteilt wie er sich bei dieser Hitze verhalten soll,
    ist der jetzt Dr. med. Dippel????

    Und falls es noch keiner hier gemerkt hat, Dippel ist kein Doktor mehr!!!!!

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