Berlin. Rücksichtnahme, Einfühlungsvermögen, Verständnis. Im zwischenmenschlichen Miteinander sind das selbstverständliche – zumindest erwartbare – Tugenden. Offenbar ist damit aber Schluss, sobald sich der Durchschnitts-Autofahrer hinters Steuer klemmt. Da wird nach Herzensfrust gerast, gehupt, gedrängelt und gepöbelt. Und das nicht nur von einigen Rüpeln. Jeder dritte Fahrer ist inzwischen aggressiv unterwegs. Soweit das wenig überraschende Ergebnis einer aktuellen Verkehrsklima-Studie. Wer regelmäßig im Auto mobil ist, weiß das längst. Ein anderes Ergebnis ist aber durchaus bemerkenswert: Gut verdienende Akademiker fahren besonders rücksichtslos. Vermuteter Grund: Sie sind es gewohnt, sich durchzusetzen und sehen die Straße als Revier, in dem sie sich ebenfalls durchzusetzen haben. Revierverhalten? Das klingt nach Wolfsrudel – und nach Jagd. Autofahrer sollten so viel Grips haben, den Unterschied zwischen Rudel und StVO zu kennen. Akademiker erst recht, so die Lausitzer Rundschau. +++ fuldainfo
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