Monrovia. Trotz zurückgehender Patientenzahlen in Liberia ist die Ebola-Epidemie der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ zufolge „alles andere als vorüber“. Es komme weiterhin über das ganze Land verteilt zu neuen Krankheitsausbrüchen, teilte die Organisation am Montag mit. Die internationale Hilfe müsse sich nun an die neue Situation anpassen: „Wir müssen jetzt flexibel sein, um auf neue Ausbrüche schnell reagieren zu können“, sagte Fasil Tezera, der Landeskoordinator von „Ärzte ohne Grenzen“ in Liberia.
So müssten beispielsweise flexible und gut ausgestattete Teams rasch in Gebiete mit neuen Krankheitsherden entsandt werden. Dort müssten Patienten zügig isoliert, Kontaktpersonen von Infizierten identifiziert und sichere Begräbnisse organisiert werden. Darüber hinaus müsse das reguläre Gesundheitssystem, das aufgrund der Ebola-Epidemie praktisch zusammengebrochen sei, wieder funktionsfähig gemacht werden. Viele Krankenhäuser und Kliniken hätten geschlossen. Jene, die noch geöffnet seien, wiesen Patienten mit Fieber oder Übelkeit aus Angst vor Ebola ab. +++ fuldainfo
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