Hessentag: Interesse an der Mitwirkung ist riesengroß

Der Hessentag in Fulda rückt näher, und mit ihm verdichten sich die Vorbereitungen für eines der größten Landesfeste Hessens. Beim Hessentagsteam der Stadt Fulda ist die Stimmung von Zuversicht geprägt, denn die Resonanz aus Stadt und Landkreis fällt ungewöhnlich hoch aus. Gastronomen, Künstler, Unternehmen, ehrenamtliche Helfer und Vereine hätten in großer Zahl ihr Interesse signalisiert, sich zu beteiligen und aktiv an der Ausgestaltung des Festes mitzuwirken, berichtet Hessentagsbeauftragter Dominik Höhl. In nahezu allen Bereichen zeige sich ein breiter Zuspruch und eine bemerkenswerte Bereitschaft zum Engagement.

In den kommenden Wochen steht nun eine Phase intensiver Sichtung und Prüfung an. Alle eingegangenen Meldungen sollen sorgfältig ausgewertet werden, mit dem erklärten Ziel, möglichst vielen Interessierten eine Beteiligung am Landesfest zu ermöglichen. Dabei, so betont Höhl, werde es selbstverständlich eine Rückmeldung an alle geben. Zugleich bittet er angesichts der großen Zahl an Interessensbekundungen um Verständnis dafür, dass dieser Prozess Zeit in Anspruch nehmen wird.

Besondere Aufmerksamkeit gilt traditionell dem Hessentags-Festzug am letzten Sonntag des Landesfestes. Auch hier ist das Interesse am Mitmachen groß. Bis zum Ende der Interessensbekundungsphase am 19. Januar haben sich nahezu 80 Fuß- und Musikgruppen sowie Motivwagen aus Stadt und Landkreis Fulda gemeldet, weitere Nachzügler sind hinzugekommen. Damit liegt die Zahl der Bewerbungen deutlich über dem vorgesehenen Kontingent.

Hessentagsbeauftragter Jürgen Peter zeigt sich darüber erfreut. Allein mit den Meldungen aus Stadt und Landkreis Fulda ließe sich ein kompletter Festzug organisieren, sagt er. In der nun beginnenden Juryphase werden sämtliche Einsendungen gesichtet und geprüft. Zugleich dankt Peter bereits jetzt allen, die ihr Interesse bekundet haben. Für ihn ist dies ein Hinweis darauf, dass sich viele Menschen in der Region auf den Hessentag freuen und Teil dieses Ereignisses sein möchten. Ein ausgewähltes Gremium steht nun vor der Aufgabe, das für Stadt und Landkreis zur Verfügung stehende Kontingent möglichst ausgewogen zu füllen. Nach Abschluss der Juryphase werden die ausgewählten Gruppen angeschrieben und gebeten, bis zum 27. Februar eine vollständige Bewerbung einzureichen. Fulda beschreitet dabei einen neuen Weg: Als erste Hessentagsstadt wird der gesamte Prozess digital abgewickelt.

Der organisatorische Rahmen des Festumzugs erklärt die notwendige Begrenzung der Teilnehmerzahl. Da der Hessentags-Festumzug live vom Hessischen Rundfunk übertragen wird, ist die Zahl der teilnehmenden Gruppen limitiert. Das Land Hessen weist Landkreisen, Städten und Landesverbänden jeweils ein eigenes Kontingent zu, das diese mit eigenen Vorschlägen füllen können. Die gastgebende Stadt beziehungsweise Region verfügt dabei traditionell über ein größeres Kontingent. Sollte sich im Verlauf des Bewerbungsprozesses zeigen, dass einzelne Landkreise, Städte oder Landesverbände ihr Kontingent nicht vollständig ausschöpfen, können frei werdende Plätze später weiter vergeben werden. Damit bleibt auch über Fulda hinaus noch Bewegung im Verfahren – während sich die Stadt selbst Schritt für Schritt auf den Hessentag vorbereitet. +++


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*