Hessen hat im vergangenen Jahr einen Jahresfehlbetrag von rund sieben Milliarden Euro verzeichnet. Das geht aus dem Geschäftsbericht 2024 hervor, den Finanzminister Alexander Lorz vorgestellt hat. Grund für die angespannte Haushaltslage sind sinkende Steuereinnahmen und steigende Personalkosten.
Die Steuereinnahmen lagen 2024 bei 27 Milliarden Euro, eine Milliarde weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig stiegen die Personalausgaben auf 16,8 Milliarden Euro, unter anderem wegen 2.300 neuer Stellen und einer Besoldungserhöhung von drei Prozent. Lorz betonte, dass das Land nun bewusst konsolidieren und gezielt investieren müsse, etwa in Bildung und Sicherheit.
Trotz der schwierigen Haushaltslage ist das Vermögen des Landes um 4,1 Milliarden auf 35,4 Milliarden Euro gestiegen. Dies ist vor allem auf das stärkere Engagement bei der Landesbank Helaba zurückzuführen. Der Geschäftsbericht wird seit 2013 jährlich erstellt und bietet einen vollständigen Überblick über die Finanzen des Landes. +++
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