Am Samstag, dem 21. Dezember 2024, hat die Hessen-SPD auf ihrer Landesvertreterversammlung in Gießen die Weichen für den Bundestagswahlkampf 2025 gestellt. Im Beisein zahlreicher Gäste beschlossen 338 Delegierte ihre Landesliste. An ihrer Spitze: der hessische Landesvorsitzende der Sozialdemokraten, Sören Bartol.
Bartol wurde mit 87,2 Prozent zum Spitzenkandidaten gewählt. Er ist bereits seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist seit 2021 Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und seit 2024 zusätzlich Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr. Anfang des Jahres wurde er zum Vorsitzenden der Hessen-SPD gewählt.
„Von einem Moment auf den anderen scheint die Welt eine andere. Die Nachrichten aus Magdeburg gestern Abend, das war ein Schock“, sagte Bartol nachdenklich zu Beginn seiner Rede. Bereits zuvor, zu Beginn der Veranstaltung, gedachten die Anwesenden der getöteten und verletzten Menschen in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.
„Es geht am 23. Februar um nicht weniger als um die Zukunft dieses Landes“, machte Bartol im weiteren Verlauf seiner Rede deutlich. Es gehe um eine Richtungsentscheidung und darum, „wie gerecht es zugeht, ob wir Familien entlasten, es eine faire Rente und bezahlbaren Wohnraum gibt, ob in Schienen, Straßen, Brücken und Schulen investiert wird und ob wir ausreichend Industriearbeitsplätze und Firmen hier halten können. Das gibt es nur mit uns“, verdeutlichte Bartol.
Es mache einen Unterschied, wer Deutschland führe, und das gelte es nun in den kommenden Wochen gegenüber den Wählerinnen und Wählern zu vermitteln. Wochen, „die uns alles abverlangen werden und in denen wir alle alles geben müssen“, sagte Bartol und meinte damit auch das gemeinsame Team der hessischen Kandidierenden.
„Wir haben das richtige Team und gute Antworten auf die Themen, die zählen. Antworten auf die Fragen, die den Alltag der Menschen prägen“, sagte die Generalsekretärin der hessischen Genossinnen und Genossen, Dr. Josefine Koebe. Jetzt gelte es, mehr zu investieren, Familien und Beschäftigte bei den Steuern zu entlasten und die Rente für Millionen Menschen zu stabilisieren. Dazu brauche es auch starke Stimmen aus Hessen. „Unsere Abgeordneten haben in den vergangenen Jahren in Berlin viel geleistet. Für Deutschland und auch für Hessen“, sagte Koebe. Nun gelte es, dafür zu sorgen, dass das so bleibt.
„Lasst uns jetzt gemeinsam dafür sorgen, dass zukünftig jemand weiterregiert, der das Wohl der Mehrheit im Blick hat. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten sind hochmotiviert, wir sind es auch. Die Aufholjagd beginnt genau jetzt“, motivierte Koebe die Anwesenden für den nun bevorstehenden kurzen Wahlkampf. +++

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