Hessen fordert bessere Vergütung für Apotheken

Diana Stolz.

Die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz hat die zentrale Rolle der Apotheken für die Gesundheitsversorgung betont und sich für eine bessere finanzielle Ausstattung ausgesprochen. Apotheken seien ein unverzichtbarer Bestandteil der Versorgung und für viele Bürger eine wichtige, niederschwellige Anlaufstelle, sagte die Ministerin am Freitag.

Sie hob die persönliche und fachkundige Beratung ohne Termin hervor, die nirgendwo sonst zu erhalten sei. Mit Blick auf die derzeit im Bundestag debattierte Apothekenreform begrüßte Stolz zwar grundsätzliche Ziele wie den Ausbau von Dienstleistungen und Bürokratieabbau, sah aber erheblichen Nachbesserungsbedarf. Die wirtschaftliche Stabilität der Apotheken hänge an einer verlässlichen und auskömmlichen Vergütung.

Eine reine Verhandlungslösung ohne ein gestärktes Fixhonorar biete keine Planungssicherheit, so die Ministerin. Sie forderte eine zumindest stufenweise Erhöhung des sogenannten Packungsfixums. Stolz kündigte an, den weiteren Gesetzgebungsprozess konstruktiv zu begleiten und sich im Bundesrat für eine praxistaugliche Reform einzusetzen.

Das Ziel sei, die heilberufliche Rolle der Apotheken zu stärken und zugleich ihre wirtschaftliche Grundlage zu sichern. Nur so könnten Apotheken ihre wichtige Aufgabe für die flächendeckende Versorgung auch künftig zuverlässig erfüllen. +++


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