Dr. Julia Klinger (ZAS-Geschäftsführung), Klaus Peter Schellhaas (Landrat Darmstadt-Dieburg), Umweltstaatssekretär Michael Ruhl, André Schellenberg (Stadtkämmerer Wissenschaftsstadt Darmstadt). Foto: HMLU
Das Land Hessen unterstützt den Bau einer innovativen Anlage zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm in Darmstadt mit rund 25,6 Millionen Euro. Das teilte das Hessische Umweltministerium mit. Umweltstaatssekretär Michael Ruhl hat den Förderbescheid an den Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) übergeben.
In der geplanten Anlage soll Phosphor aus kommunalen Klärschlämmen vor allem aus Südhessen zurückgewonnen werden. Dabei entsteht eine phosphorhaltige Asche, die als Ausgangsstoff für die Herstellung von Düngemitteln genutzt werden soll. Der gewonnene Rohstoff kann so wieder in den Stoffkreislauf eingebracht und landwirtschaftlich genutzt werden.
Phosphor ist ein essenzieller, aber nur begrenzt verfügbarer Rohstoff. Die Rückgewinnung soll die Abhängigkeit von Importen verringern und einen Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz leisten. Die Inbetriebnahme der Anlage, die in die Peripherie des Müllheizkraftwerks Darmstadt integriert wird, ist für Sommer 2028 geplant. +++
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