Frankfurt/Main. Im Großraum Frankfurt am Main ist am Mittwoch ein 20-jähriger deutscher Staatsangehöriger wegen des Verdachts der Begehung eines Kriegsverbrechens festgenommen worden.
Der Beschuldigte sei dringend verdächtig, im Frühjahr 2014 im syrischen Bürgerkrieg nach dem humanitären Völkerrecht zu schützende Personen in schwerwiegender Weise entwürdigend und erniedrigend behandelt zu haben, teilte der Generalbundesanwalt mit. Der 20-Jährige habe sich von spätestens Anfang März bis April 2014 in Syrien aufgehalten und sich auf Seiten einer namentlich nicht näher bekannten Gruppierung am bewaffneten Kampf gegen das Regime des syrischen Machthabers Assad beteiligt.
Dabei habe der Beschuldigte den bisherigen Erkenntnissen zufolge vor abgetrennten und auf Stecken aufgespießten Köpfen von zwei im Bürgerkrieg getöteten Menschen posiert. Die hiervon gefertigten Fotos seien über ein soziales Medium einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gewesen. +++ fuldainfo
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