Berlin. CSU-Spitzenkandidat Joachim Herrmann hat Deutschland dazu geraten, sich in den transatlantischen Beziehungen auf die Zeit nach US-Präsident Donald Trump einzustellen: „Die Art, wie Trump agiert, ruft auch in der CSU sehr viel Stirnrunzeln hervor. Aber es wird auch eine Zeit nach Trump geben“, sagte der bayerische Innenminister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wir dürfen uns nicht alles gefallen lassen. Aber wir haben kein Interesse daran, das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten von Amerika grundlegend zu beschädigen.“ Deutschland dürfe „keinen Bruch riskieren“. Herrmann lobte ausdrücklich die Geheimdienstzusammenarbeit mit den USA. „Wir haben von den Amerikanern in den vergangenen Jahren wertvolle Hinweise bekommen“, sagte er. „Dieser US-Präsident hat eine merkwürdige Art der Kommunikation. Aber mein Eindruck ist, dass die eigentlichen Sicherheitsexperten im Verteidigungs- oder im Heimatschutzministerium eine sehr seriöse Arbeit machen. In der Regel ist es immer noch so, dass wir mehr Hinweise von den Amerikanern bekommen, als wir ihnen geben können. Insofern haben wir keinen Anlass, die Geheimdienstzusammenarbeit infrage zu stellen.“ +++
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