Fulda. Am Mittwoch lud Birgit Kömpel (SPD), Anwärterin auf das Amt der Oberbürgermeisterin, ins ITZ ein. Im Beisein von Barbara Hendricks (SPD), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, richtete die OB-Kandidatin an diesem Nachmittag ihr Hauptaugenmerk auf ein lukratives Wohnen in und um Fulda. Dieser wichtiger Aspekt habe, nach Meinung von Kömpel, bislang wenig Beachtung erfahren.

„Wir müssen für unsere Stadt, die sich mittlerweile zu einem attraktiven Hochschulstandort entwickelt hat, beim Thema ‚Wohnen in der Stadt‘, einfach noch mehr tun; In den letzten Jahren ist einfach zu wenig passiert“, so die Sozialdemokratin. Es gehe Kömpel vor allem auch um ein „Wohnen mit Lebensqualität“. „Ich möchte Kinderlachen vor allem auch in der Innenstadt vernehmen“, um dies anzustreben, gehe es der Bundestagsabgeordneten vor allem auch um Semitransparanz in der Wohnkultur.
Demnach will sich Kömpel, die zudem im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur ist, auch dafür einsetzen, dass es in der Stadt, zu keinen reinen Gewinner und Verlierervierteln kommt. „Fuldas Innenstadt ist toll, aber wir dürfen uns nicht, auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern versuchen, die Diskrepanzen dort auszudünnen, wo sie sich derzeit tümmeln. Hier sehe ich zum Beispiel auch hinsichtlich der Familiären Wohnraumerschließung für Fulda noch eine echte Chance“, so die zweifache Familienmutter.

Als Hauptrednerin fungierte an diesem Nachmittag Barbara Hendricks, diese in Anlehnung an Kömpels Wahlprogramm, zum Thema „Wohnen in der Stadt“ sprach. „Städte sind mehr als nur eine Gebäudekulisse. Sie bieten Wohnraum. Wohnraum für Menschen mit Migrationshintergrund aber auch Wohnraum für Menschen, die in ihrer Bewegung eingeschrenkt sind und Wohnraum für Studenten. Wir müssen in Städten dafür sorgen, dass Wohnraumerweiterung auch in der Innenstadt möglich wird, und dies möglich ohne Gewinner und Verliererviertel“, so Hendricks. Städte sind heute, nach Meinung der Sozialdemokratin, vor allem, steingewordene Gebäudepolitik. Stadtentwicklung sei immer auch Sozialentwicklungspolitik. +++ fuldainfo | jessica auth
Das könnte Sie auch interessieren
Trinkwassernotstand in Petersberg und Teilen Fuldas – Trockenheit bringt Wasserversorgung an ihre Gr...
Sechs neue Elektrobusse für Fulda – RhönEnergie baut emissionsfreie Flotte weiter aus
13. Fuldaer Genussfestival: Gastronomen verzeichnen positive Resonanz
1200 Jahre Niederkalbach: Was ein Dorf über die Zeit und sich selbst erzählt

Hinterlasse jetzt einen Kommentar