Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat Selbstständige aufgerufen, in der Coronakrise – wenn notwendig – auch Grundsicherung in Anspruch zu nehmen. „Damit niemand ins Bodenlose fällt, haben wir zusätzlich zu den Wirtschaftshilfen für Selbstständige den Zugang in die Grundsicherung massiv vereinfacht“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Damit kann sich jede und jeder sicher sein, dass die Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen werden und die Rücklagen fürs Alter nicht angetastet werden“, so Heil. Von dieser Regelung könnten viele profitieren, etwa Beschäftigte in Kurzarbeit oder hilfebedürftige Selbstständige. „Wirklich niemand sollte sich scheuen, die staatlichen Hilfen auch in Anspruch zu nehmen, wenn sie gebraucht werden“, sagte er. Der Bundestag hat am Donnerstagabend in zweiter und dritter Lesung beschlossen, den vereinfachten Zugang zu Hartz IV über das Jahresende hinaus bis Ende März 2021 zu verlängern. Danach ist die Vermögensprüfung für sechs Monate ab Bewilligung grundsätzlich ausgesetzt. Zudem werden die Wohn- und Heizkosten werden voll anerkannt. +++
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1 Kommentar
Ich würde gern mal sehen, wie der Herrn Heil von heute auf morgen seinen Lebensstandard auf Hartz IV Niveau runterschraubt.
Ich kann nicht plötzlich alle finanziellen Verpflichtungen aussetzen.
Wer vorher gut verdient hat und jetzt ins bodenlose fällt, dem hilft auf kein Hartz. Vor allem nicht mit den Regelungen zu Bedarfsgeminschaften etc.
Förderung von Unternehmerlohn ist die einzige realistische Lösung! Wenigstens als Kreditprogramm, wenn schon das Geld fehlt (angeblich).
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Ich würde gern mal sehen, wie der Herrn Heil von heute auf morgen seinen Lebensstandard auf Hartz IV Niveau runterschraubt.
Ich kann nicht plötzlich alle finanziellen Verpflichtungen aussetzen.
Wer vorher gut verdient hat und jetzt ins bodenlose fällt, dem hilft auf kein Hartz. Vor allem nicht mit den Regelungen zu Bedarfsgeminschaften etc.
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