Berlin. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer hat die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) geplanten elf privat finanzierten Vorhaben zum Autobahnausbau – so genannte ÖPP-Projekte – scharf kritisiert. „Bei der Vergabe von Infrastrukturmaßnahmen brauchen wir auch in Zukunft einen fairen und diskriminierungsfreien Zugang von kleinen und mittleren Unternehmen“, sagte Wollseifer der „Rheinischen Post“. „Klassische ÖPP-Modelle schließen aufgrund von Größe, Finanzierungsbedarf und Projektstruktur eine direkte Beteiligung des Handwerks meist aus“, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). „Ich warne vor einer Verdrängung des Mittelstandes“, sagte Wollseifer. Dobrindt erhofft sich von den Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP) bei elf Autobahn-Projekten ein Investitionsvolumen von 15 Milliarden Euro. +++ fuldainfo
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1 Kommentar
Da scheinen ja nun einige Mittelständler ausgeschlafen zu haben. Statt ständig gegen den Mindestlohn anzukämpfen, kümmern sie sich wieder um ihre eigentliche Arbeit. Das ist gut so. ÖPP-Projekte sind nicht nur für den Steuerzahler teurer, sondern vernichten auch Arbeitsplätze bei kleineren Unternehmen, weil sie in der Regel von großen Anwaltskanzleien möglichst international so billig wie möglich ausgeschrieben werden. Internationalen Schwarzarbeitertruppen und mafiösen Unternehmen wird damit Tür und Tor geöffnet.
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Da scheinen ja nun einige Mittelständler ausgeschlafen zu haben. Statt ständig gegen den Mindestlohn anzukämpfen, kümmern sie sich wieder um ihre eigentliche Arbeit. Das ist gut so. ÖPP-Projekte sind nicht nur für den Steuerzahler teurer, sondern vernichten auch Arbeitsplätze bei kleineren Unternehmen, weil sie in der Regel von großen Anwaltskanzleien möglichst international so billig wie möglich ausgeschrieben werden. Internationalen Schwarzarbeitertruppen und mafiösen Unternehmen wird damit Tür und Tor geöffnet.