Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat ein KfW-Hilfsprogramm für deutsche Unternehmen wegen der Sanktionen gegen Russland angekündigt. "Es wird sich anlehnen an die Erfahrungen, die wir in der Pandemie gemacht haben", sagte er am Donnerstagnachmittag in Berlin. Die erhoffte Erholungsphase nach der Corona-Pandemie bleibe aufgrund der Kriegssanktionen nun aus. Aber die Solidarität der deutschen Wirtschaft sei "ungebrochen", so Habeck. Die Situation sei "sehr komplex", da viele Wirtschaftsbereiche ein Stück weit vom Krieg betroffen seien. Deutsche Unternehmen hätten etwa 20 Milliarden Euro in Russland investiert, etwa sieben Milliarden seien durch eine Investitionsgarantie abgesichert. Man werde ein KfW-Kreditprogramm auflegen, um die wirtschaftlichen Schäden aufzufangen, sagte der Minister. Die Energiepreise seien seit Beginn des Krieges erheblich gestiegen, er gehe aber nicht davon aus, dass sie auf diesem Niveau bleiben. Die Abhängigkeit von Russland sei gegeben, gerade bei fossilen Energieträgern. Sich davon zu lösen sei das Ziel, aber nicht in so kurzer Zeit möglich. +++
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