Die Sanierung der Marktstraße im Kernort Eiterfeld stellt die Gemeinde vor neue verkehrspolitische Herausforderungen. Bis Oktober 2026 soll alles fertiggestellt sein. Bis dahin aber ist besonders die Grundschule im Eitratal mit ihren sechs- bis zehnjährigen Schülerinnen und Schülern besonders betroffen. Denn die Freigabe der Straße für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen und die Verlegung der Schulbus-Haltestellen verschlechtert die Verkehrssituation rund um die Schule deutlich. Viele Kinder müssen nun die deutlich stärker befahrene Straße überqueren, um sicher zum Schulgelände zu gelangen.
In Kombination mit dem morgendlichen Bringverkehr der Eltern entsteht so eine unübersichtliche und potenziell gefährliche Situation. Denn der neu gebaute Parkplatz vor der Schule ist nicht als Bring- und Holzone für Elterntaxis vorgesehen, sondern soll nur den regulären Nutzern der Schule und des Umfelds dienen.
Die Eiterfelder Grünen unterstützen daher den Appell der Schule und bitten Eltern im Kernort Eiterfeld darum, statt aufs Auto auf den Schulweg zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr zu setzen. Das habe zwei positive Effekte: Es stärke die Selbstständigkeit der Kinder und beruhige die Verkehrssituation rund um die Schule.
Thomas Budde von den Eiterfelder Grünen erklärte dazu: „Es ist völlig klar, dass Eltern Wert auf einen sicheren Schulweg ihrer Kinder legen. Die aktuelle Verkehrssituation im Kernort Eiterfeld erfordert aber von uns allen ein Umdenken. Jedes Auto, das vor der Schule hält, erhöht das Risiko für die Kinder. Wer auf das Elterntaxi verzichtet, entlastet nicht nur den Verkehr, sondern erhöht die Sicherheit für alle Kinder.“
Eine sichere Schulumgebung sei eine gemeinsame Aufgabe von Eltern, Schule und Gemeinde. Wenn möglichst viele Familien auf das Elterntaxi verzichten, profitierten am Ende alle – ganz besonders die Kinder. +++

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