Grubenunglück in der Türkei – Noch viele Vermisste

Ankara. Einheiten der türkischen Polizei gehen in der Hauptstadt Ankara mit Wasserwerfern und Tränengas gegen Demonstranten vor. Ein Protestmarsch habe sich vom Gelände der Universität zum Energieministerium aufgemacht, berichten türkische Medien. Die Proteste richten sich gegen die Betreiber der Kohlemine, in der bei einer Explosion mehr als 270 Bergleute ums Leben kamen. Etwa die gleiche Zahl werde noch unter Tage vermisst. Gewerkschaftsvertreter sprachen von “Massenmord” in der Zeche. Die Opposition im türkischen Parlament soll erst vor zwei Wochen eine Untersuchung der Sicherheitsvorkehrungen in den Minen um die Stadt Soma gefordert haben.

Laut örtlichen Medienberichten könnten sich noch Hunderte Kumpel unter Tage befinden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte dem türkischen Ministerpräsidenten am Mittwoch in einem Kondolenztelegramm deutsche Hilfe angeboten. “Deutschland steht in diesen schweren Stunden eng an der Seite Ihres Landes und ist gern zur Hilfe bereit”, heißt es in dem Schreiben der Kanzlerin. Merkel habe die Nachrichten von dem schweren Grubenunglück in der West-Türkei “mit Erschütterung” verfolgt. “Ich möchte Ihnen und Ihren Landsleuten mein tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer”, so Merkel in dem Telegramm an Erdogan weiter.
+++ fuldainfo

 
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