Großbrand in Neuswarts: Kommunalpolitiker sprechen betroffener Familie ihr Mitgefühl aus

Höchste Anerkennung und Respekt für die Feuerwehren und die etlichen Einsatzkräfte

Bezugnehmend zum Brand in Neuswarts haben jetzt der Tanner Bürgermeister, Mario Dänner (parteilos), sowie der Neuswartser Ortsvorsteher, Erwin Dänner, in einem offenen Brief an die Bürgerinnen und Bürger erstmals öffentlich Stellung bezogen. Darin bekunden beide, dass im Einhergehen der extremen Trockenheit zu diesem Zeitpunkt der Brand in Neuswarts „ein Schock für uns alle“ gewesen sei.

Tage zuvor kam es aufgrund von mehreren Böschungsbränden bereits zu mehreren Alarmierungen, die erfolgreich gelöscht werden konnten. Obwohl die Feuerwehr „in Rekordzeit“ an der Einsatzstelle eingetroffen war, stand fest, dass das zu diesem Zeitpunkt lichterloh in Flammen-stehende Anwesen nicht mehr gerettet werden konnte. „Unser aller Mitgefühl gilt in diesen Tagen einer Familie, die bei diesem Brand alles verloren hat, was über Generationen hinweg aufgebaut wurde.“, heißt es in der Stellungnahme. Nebenstehend betonen Bürgermeister Dänner und der Neuswartser Ortsvorsteher aber, dass „bei aller Dramatik“ das Wichtigste ist, dass bei diesem Ereignis glücklicherweise keine Personen zu Schaden gekommen sind.

In den Tagen zeige sich, dass in dieser Zeit ein Dorf zusammensteht und sich hilft. So sei jeder – ganz gleich ob die Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst oder andere Helferinnen und Helfer in jener Nacht sowie in den darauffolgenden Tagen im unermüdlichen Einsatz gewesen und habe geholfen, „wo es nur geht.“ Gut tue es, dass man sich in schwierigen Situationen aufeinander verlassen können sowie füreinander da sei. Diese Hilfsbereitschaft erfülle beide, Bürgermeister und Ortsvorsteher, mit Stolz. Ein besonderer Dank gilt daher allen Helferinnen und Helfern, den ehrenamtlichen Feuerwehwehrkameradinnen und – kameraden sowie allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes. „Einige Kameraden waren tagelang vor Ort, waren müde und erschöpft, aber dennoch von ihrem Willen geleitet, helfen zu wollen. Dies ist nicht selbstverständlich und verdienst höchste Anerkennung und Respekt.

Ebenso sprechen Bürgermeister Dänner und der Neuswartser Ortsvorsteher in ihrer, an die Medien adressierten, schriftlichen Stellungnahme den Feuerwehren aus Geisa, Eiterfeld, Hilders, Hünfeld und Petersberg ein herzliches Dankeschön aus. „Ohne deren überörtliche Hilfe hätte ein derartiges Einsatzszenario nicht bewältigt werden können.“, heißt es in der Stellungnahme bezugnehmend des Großbrandes im Tanner Stadtteil weiter. „Großen Dank gebührt auch unserem Stadtbrandinspektor Thomas Jörges und seinem Führungsteam, welches hervorragende Arbeit geleistet- und die richtigen Entscheidungen getroffen hat.“ Nach dem Tanner Bürgermeister und dem Neuswartser Ortsvorsteher führen Ereignisse, wie diese, uns einmal mehr vor Augen, dass es umso wichtiger ist, ein funktionierendes Feuerwehrwesen zu wissen.

Den Gaffern und Einsatztouristen, die mit ihrer Präsenz und ihrem Verhalten am Einsatzort, den Feuerwehreinsatz nicht nur behindert, sondern auch Kameraden der Wehren beschimpft haben, sagen Bürgermeister Mario Dänner und Ortsvorsteher Erwin Dänner ein solches Verhalten zukünftig bitte zu unterlassen – zumal ein solches Verhalten in brenzlichen Situationen die Arbeit der Feuerwehren nur erschwere. „Die Verantwortlichen vor Ort haben keine Zeit, zu diskutieren, sondern müssen Entscheidungen treffen.“, heißt es in der Stellungnahme abschließend. +++ ja

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