Berlin. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt zeigt sich genervt vom Streit zwischen dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und dem ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Jürgen Trittin über den Kurs der Grünen in der Steuerpolitik. „Wir sollten alte Debatten nicht wieder aufwärmen“, sagte Göring-Eckardt der „Welt“. „Es geht jetzt wirklich nicht mehr darum, wer irgendwann mal recht gehabt hat und wer nicht.“ Durch solche Diskussionen entstehe der Eindruck, die Vermögensteuer sei für die Grünen das wichtigste Thema. „Das stimmt aber nicht.“ Auf die Frage, ob sie das Fernduell der beiden Parteifreunde nerve, sagte sie: „Ja.“ Trittin und Kretschmann streiten seit Wochen darüber, ob die Wiedereinführung der Vermögensteuer Teil des Grünen-Programms für die Bundestagswahl 2017 werden soll oder nicht. Trittin, der als Spitzenkandidat für die Wahl 2013 mit einem umfangreichen Steuererhöhungsprogramm angetreten war, spricht sich für die Vermögensteuer aus. Kretschmann hält dagegen. Göring-Eckardt sagte: „Wir werden das auf dem Parteitag im November entscheiden.“ +++
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