Glanzlichter – Wer hat sie gesehen?

Fulda. Auf der gestrigen Modenschau auf dem Uniplatz, die unter dem Motto „Glanzlichter“ stand, gaben Fuldas Top-Adressen für Mode, Fashion und Lifestyle, den Modeinteressierten einen Vorgeschmack auf die Sommmertrends 2015. Gezeigt wurde den 500 Fashion Victims Stoffkreationen des Themenkatalogs Magnolie, Alpenwiese und Marmelade, präsentiert von Models der Erfurter Agentur Kathrin Kretschmer. Teilnehmende Händler waren unter anderem das Modehaus Erna Schneider, der wiedereröffnete ESPRIT- Store, Rhönblut, CAMPO sowie Marlies Piechotka´s Modeatelier Crea Time.

Während das voller Vorfreude gestandene Publikum der großen Modenschau entgegenfieberte, konnte das wachsame Auge leider nur wenige Glanzlichter entdecken. Ein Vergleich mit internationalen Modeschauen sollte man jedoch nicht ziehen. Für Fulda aber war es anscheinend ein rießen Erfolg, wie eigentlich fast alles in der Domstadt. Wer aber die Schau aufmerksam verfolgte, konnte in der Darbietung allerlei Fehler finden. Da passierte es dem ein oder anderen Model dann schon einmal, mit heraushängendem Etikett auf den Laufsteg geschickt zu werden. Auch hätte man besser mal einen zweiten Rat in der Wahl der Konfektionsgrößen einholen können. Bei der Präsentation der aktuellen Bademode des Sanitätshauses Fendel allerdings gab es den wohl fragwürdigsten Catwalkfauxpas; Bei dieser Modekollektion ein High Heel-Schuhwerk der Zielgruppe eines Sanitätshauses wohl eher spanisch vorkommen dürfte. Eine unvorteilhafte Beleuchtung des Laufstegs, zu schnelle Posen der Models und ein saloppes Sprachniveau des Moderators, der einen wesentlich besseren Job hätte machen können, wenn er sich im Vornherein der Aussprache so mancher Marken bewusst gemacht hätte, so wäre es dem guten Tommy Hilfiger erspart geblieben für Verwechslung zu sorgen. Ein wenig mehr Sensibilisierung für das Wesentliche, dann wird selbst eine Modenschau in Fulda zu einem echten Glanzlicht.

Nach dem großen Erfolg der ersten Glanzlichter-Veranstaltung im April vergangenen Jahres, folgte am Freitag Abend auf dem Uniplatz die zweite Ausgabe. Neben den modischen Impressionen, sorgten kulinarische Köstlichkeiten für das leibliche Wohl der Gäste. Am Ende der Modenschau erhielten diese ein Gutscheinheft von den teilnehmenden Händlern. Wahrscheinlich das einzig wahre Glanzlicht an diesem Abend. Initiiert wurde die Modenschau vom City Marketing Fulda. Als Moderator fungierte Volker Elm. Die Eröffnungsworte sprach City Marketingvorsitzender Hartmut Abel. +++ fuldainfo | nh/ja

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3 Kommentare

  1. Fulda ist und bleibt Provinz, eine Modenschau in diesem Stil berührt mich eher peinlich und animiert mich zum Fremdschämen. Wer mal diverse Modeschauen in den Metropolen gesehen hat wird sich hier abwenden…

  2. Ich bin auch froh das es FDI gibt! So gibt es wenigstens nicht nur die freundliche Sponserberichterstattung die in Fulda und Osthessen leider üblich ist. Hatte man sich um die Jahrtausendwende noch gefreut, dass sich auch in dieser Region journalistisch etwas tut, ist man mittlerweile auf dem Boden der fuldischen und osthessischen Tatsachen angekommen. Die üblichen Strippenzieher haben nach wie vor alles fest im Griff. Bis auf die Galliergruppe „FDI“. DANKE dafür!

  3. Auf FDI ist Verlass. Keine Hofberichtersattung wie es mittlerweile alle Medien in Fulda machen – oder müssen. Ich war auch da und kann nur sagen, dass es kein Glanzlicht war! Auch wenn andere was anderes behaupten. Also! Immer schön im Dorf und auf dem Teppich bleiben. Die Vergleiche andere Schreiber von sich geben sind lächerlich.

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