Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich gegen einen erneuten kompletten Lockdown im Falle einer zweiten Corona-Welle ausgesprochen. "stattdessen müssen wir punktuell und regional auf die jeweilige Entwicklung reagieren", sagte Giffey dem Focus. Zugleich verteidigte sie die Kita- und Schulschließungen zu Beginn der Pandemie als richtig. "Wir mussten ein Szenario wie in Italien verhindern und dafür sorgen, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird." Das sei gelungen. Giffey verlangte mit Blick auf das neue Schuljahr "Verhaltens- und Hygieneregeln sowie Teststrategien, damit Schulen und Kitas so gut es geht im Regelbetrieb laufen können". Kitakinder und Schulkinder sollten möglichst immer in ihren Gruppen und Klassenverbänden bleiben, damit sie sich nicht so sehr durchmischen. "So können wir die Infektionswege begrenzen. Zudem müssen wir uns auf hybriden Unterricht vorbereiten. Präsenzunterricht und digitales Lernen sollten mehr verbunden werden." Giffey räumte aber auch ein, dass jede Öffnung nur bestehen bleiben könne, wenn das Infektionsgeschehen es zulasse. +++
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar