Nach Bekanntwerden der Plagiatsvorwürfe gegen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat sich die SPD-Politikerin erstmals zur Sache geäußert. „Nur die Universität kann bewerten und klären, ob die Vorwürfe einer Internetplattform zutreffen“, sagte Giffey dem „Handelsblatt“. Die Sache müsse von einer neutralen Stelle bewertet werden, so die Ministerin. Sie selbst habe darum die Universität um Prüfung gebeten. Laut Berichten hatten Plagiatsjäger der Webseite VroniPlag Giffeys Arbeit untersucht. Gefunden hätten sie zahlreiche wörtliche oder sinngemäße Textübernahmen, die nicht gekennzeichnet seien. Im „Handelsblatt“ wies Giffey ein bewusstes Plagiat zurück: „Ich habe diese Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen vor zehn Jahren geschrieben“, sagte sie. Auf die Frage, ob sie im Falle eines ähnlichen Vergehens wie bei Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) oder Annette Schavan (CDU) ebenfalls zurücktreten werden, antwortete Giffey ausweichend: „Jetzt geht es um die Klärung der Vorwürfe. Und deshalb werde ich das Ergebnis abwarten.“ +++
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