Gewerkschaften rücken gegen die AfD zusammen

Überregionale Solidarität mit dem DGB in Hanau

AfD

Hanau. Nach den Angriffen der AfD auf den Hanauer DGB rücken die Gewerkschaften zusammen. „In den letzten zwei Wochen erreichten uns Solidaritätsschreiben aus allen Teilen der Republik, darunter Betriebsratsgremien, Vertrauensleutestrukturen, zum Teil ganze Belegschaften und DGB-Regionen mit vielen tausend organisierten Gewerkschaftsmitgliedern, aber auch eine große Anzahl an Einzelpersonen“, schilderte die Geschäftsführerin der DGB Region Südosthessen Ulrike Eifler.

Unter der Überschrift „Der Angriff auf den Hanauer DGB ist auch ein Angriff auf uns“ hatte sich Eifler mit einem Solidaritätsaufruf an die Hanauer Öffentlichkeit gewandt, nachdem die AfD die regionalen Gewerkschaften massiv angegriffen hatte. Als es am Rande einer Protestkundgebung zu einem gewaltsamen Übergriff auf einen aktiven Gewerkschafter gekommen war, bekam der Aufruf eine überregionale Dynamik. Mehr als 300 Einzelpersonen und über 250 gewerkschaftliche oder gewerkschaftsnahe Gremien, Vorstände, Zusammenschlüsse oder ganze Bündnisse sowie zahlreiche Verbündete hatten unterschrieben. Darunter der Bundesvorsitzende des Zentralrats der Muslime Aiman Mazyek, das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ oder der Motorradclub Kuhle Wampe.

Zusätzlich erreichten den DGB unzählige Solidaritätsadressen, die sich nicht direkt auf den Aufruf bezogen, sondern individuell, zum Teil sehr persönlich verfasst waren. „Eine Kollegin schrieb, dass sie vor vielen Jahren selbst die offene Solidarisierung des Hanauer DGB erfahren habe und nun etwas zurückgeben wolle. Andere äußerten sich bestürzt über das Ausmaß an Gewalt und wünschten dem Kollegen gute Genesung. Und wieder andere fühlten sich an die SA-Methorden der dreißiger Jahre erinnert und äußerten, dass man gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck breit zusammenstehen müsse.“

Für Eifler zeige die große Solidarisierung, dass die AfD sich zwar mit einzelnen anzulegen versuche, aber den Widerstand der gesamten Gewerkschaftsbewegung und weiter Teile der Gesellschaft zu spüren bekomme. Aus ihrer Sicht sei es gut und notwendig, dass die Gewerkschaften zusammenrückten. „Die AfD vermittelt den Eindruck, sie sei die Partei der kleinen Leute und eine Alternative zur Politik der letzten Jahre. Tatsächlich aber sind die Rente mit 70, die Ablehnung der Mietpreisbremse und die Verschärfung der Schuldenbremse keine Alternative zu neoliberaler Politik, sondern ihre Zuspitzung“, so Eifler. Die Angriffe auf aktive Gewerkschafter und das arbeitnehmerfeindliche Programm der Partei stehen in einem Zusammenhang. Dagegen müsse man gemeinsam und breit zusammenstehen. +++ pm

Print Friendly, PDF & Email
Bevorstehende Veranstaltungen!
Speyside Tasting
Rock n Roll im Pub
Karaoke mit Regina Schäfer
Live.... Der Pubgig
Disconacht mit DJ Weili
VIP-Status für Azubis
Bietet Azubis einen echten Mehrwert
Innovativ - einfach - angesagt
Slider

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

[Kommentarregeln hier klicken]

3 Kommentare

  1. Entgegen dem unredlichen Getöse (dämonisierende Propagandaformel: “Rechts” = Gewalt, NS-nah, anti-demokratisch) aus dem rotgrünroten Milieu muß der Normalbürger in seinem erfahrbaren (persönlich und per Medien) Alltag am wenigsten irgendwelche “rechten” und Neonazi-braunen Gewalttäter fürchten, egal ob nun die Fallzahlen stimmen oder nicht, sondern im konkreten Leben von ganz anderen Gruppen der Bevölkerung!! – Ebenso sind die gezielt aufgebauschten, teils produzierten Fälle von fragwürdigen Äußerungen und Personen in der AfD minimal im Vergleich zur Gesamtzahl der zweifelsfrei freiheitlich-demokratisch gesinnten Mitglieder und Millionen Wähler, während es auch genug solcher Fälle gibt bei den politischen Gegnern der AfD! – Und wo die rot-extreme (echt und ehrbar links nach früherem Verständnis sind da weder die Täter noch ihre geistigen Brandstifter, Sponsoren, Dulder) Gewaltszene der Antifa und Co. wütet, hat man selten bis nie so aufgeregte, menschelnde Proteste gehört im R2G-Milieu wie zuletzt zu dem bisher nicht bewiesenen (aber in der AfD-hassenden Szene von DGB, LINKE =PDS/SED und Freunden als bewiesen verbreiteten!!) Vorfall in Hanau.

  2. Diese schwülstige Opfer-Story klingt recht dubios, nicht glaubwürdig, umso mehr befremdet die Aufbauschung zur Diffamierung der (FR: “neuen Arbeiterpartei”) AfD, und das vom DGB, der eine inakzeptable Nähe hat vielfach zur gewalttätigen Antifa (= rot-extreme Neo-SA) und dieser in Ffm. sogar DGB-Räume zur Verfügung stellt. Und die LINKE-PDS der Frau Eifler (Hanau) befürwortet (mit SPD und GRÜNEN!!) in Ffm., daß die Stadt Ffm. aus dem Stadtsäckel diesem anrüchigen Milieu 2 Häuser (Cafè Exzeß, Klapperfeld) frei zur Verfügung stellt und Zuschüsse gibt. Das ist der Antifaschismus vom feinsten. – Weiterhin stellte man sich früher unter einer Arbeiter-Gewerkschaft EINE SPD-NAHE gemäßigt-linke Organisation VOR, oft noch mit einer radikaleren sozialistischen Minderheits-Fraktion (wie in der SPD), ABER KEINE eher DKP/PDS-Gruppe, wie es heutzutage oft den Anschein hat bis in hohe und höchste Ämter. So IST DIE ACH SO GEWERKSCHAFTLICHE Super-DEMOKRATIN ULRIKE EIFLER GLEICHZEITIG HOHE AKTIVISTIN DER PARTEI DiE LINKE, DIE einst VOR GERICHT ALS PDS ERSTRITT aus Vorteilsgründen, DIE NACHFOLGERIN DER SED ZU SEIN, ALSO DER kommunistischen Diktatoren, Menschenschinder, MAUERMÖRDER DER DDR. Und haben sie noch als Untergruppe eine Kommunistische Plattform, das ist so, als ob die NPD eine Hitleristische Plattform hätte. – Zudem haben sie (wie SPD-Jusos und GRÜNE) fast alles, WAS AN links einst echt, GUT, progressiv WAR UND AN DER DDR MENTAL NOCH GUT, schamlos HINTER SICH gelassen mit einem leistungslosen WOHLSTANDs-Sozialismus und einer völlig lebensfernen Einwanderungs-Lobby, was ihnen -vor allem im Osten- massenhaft Wählerstimmen zugunsten der AfD kostete. – Vermutlich auch deshalb diese rot-extreme Eiferei gegen die AfD, wozu ganz klar die gewerkschaftlichen Möglichkeiten, Besitzstände mißbraucht werden. Aufgabe der Gewerkschaften ist die demokratische Bildung und Teilhabe, aber nicht das Parteiische, schon gar nicht das Führen von Wahlkämpfen!! – Und Volksmeinung sind nicht nur 87% für die Merkel-Politik, heute wohl eher noch 75%, sondern auch 80% pro Sarrazin!!

  3. War das nicht die dubiose Story, als ein kräftiger Mittvierziger angeblich von zwei über siebzigjährigen „bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt“ wurde und bei dem der DGB noch vor Ort ein „Schädel-Hirn-Trauma“ diagnostizierte?

    Wenig glaubhaft das alles, zumal die Polizei diese reißerische Darstellung nicht stützen kann und der ach so schwer verletzte Gewerlkschafter bereits tags darauf wieder völlig fit war.

Demokratie braucht Teilhabe!