Berlin. Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek, hat 800 zusätzliche Stellen für die Bundespolizei gefordert, um der wachsenden Zahl von Flüchtlingen an der deutsch-österreichischen Grenze Herr zu werden. "Zwei Komponenten erschweren die Arbeit dort unglaublich: fehlendes Personal und ein Mangel an vernünftiger Grenzkontrolltechnik", sagte Radek der "Mitteldeutschen Zeitung". "An der deutsch-österreichischen Grenze fehlen uns seit Jahren ungefähr 800 Stellen. Denn vor sieben Jahren hat die bayerische Landespolizei den Grenzschutz an die Bundespolizei abgetreten. Und wir haben diese Aufgabe ohne Stellen übernommen. Die Flüchtlingszahlen verschärfen das Problem noch. Außerdem müssen wir die Daten weiterleiten. Und da reicht die vorhandene Technik nicht aus. Wir brauchen deshalb eine Investition von etwa 49 Millionen Euro." Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte beim Besuch der sogenannten Bearbeitungsstraße für Flüchtlinge in Deggendorf am Dienstag lediglich 100 zusätzliche Stellen zugesichert. +++ fuldainfo
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