Düsseldorf. Der Co-Pilot des am Dienstagvormittag abgestürzten Germanwings-Flugzeugs hat den Sinkflug nach Angaben französischer Behörden vorsätzlich eingeleitet. Der Mann habe sich alleine im Cockpit befunden, gab die Staatsanwaltschaft Marseille am Donnerstagmittag bekannt und bestätigte damit vorherige Medienberichte. „Es sieht so aus, als habe der Co-Pilot das Flugzeug vorsätzlich zum Absturz gebracht“, sagte Staatsanwalt Brice Robin nach der Auswertung des Stimmenrekorders. Der Co-Pilot habe die Tür zum Cockpit nicht öffnen wollen, nachdem der Pilot dieses verlassen hatte, so der Staatsanwalt weiter. Der Mann sei bei Bewusstsein gewesen, habe aber nicht mehr geantwortet. Die Passagiere hätten erst im allerletzten Moment begriffen, was passiert. „Erst ganz kurz vor dem Aufprall sind Schreie zu hören“, so der Staatsanwalt. Das Flugzeug des Typs Airbus A320 war am Dienstagvormittag mit 150 Menschen an Bord im französischen Département Alpes-de-Haute-Provence abgestürzt. Laut Germanwings waren 72 Bundesbürger unter den Passagieren. +++ fuldainfo
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